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Mittlere Geschichte.
Mohammed, der Sohn Abdallahs, geb. 571 zu Mekka, ®dem Stamme Kureisch, lernt auf Handelsreisen nach Syrienjüdische und die christliche .Religion kennen, zieht sieh öftersdie Einsamkeit zurück, tritt dann unter seinem Stamme als Proplj®auf. Hauptsatz seiner Leime, des Islam: Es ist nur ein Gott (All 8 ^' 1und Mohammed sein Rrophet. Hie Gläubigen {Moslemin) sind zGebeten, Rasten, Almosen, Wallfahrten verpflichtet; Gerechtigk 61die Haupttugend. Vielweiberei gestattet. Glaube an Vorher®®"Stimmung (Fatalismus ), sinnliche Vorstellungen vorn Fortle®®im Paradiese.
622. Mohammeds_Flucht..(Hedschra). von. Mekka,
Medina Anfang einer neuen Zeitrechnung bei d®Völkern, die den Islam annehmen.
630. Mohammeds Rückkehr; er reinigt die Käaba, das
Heiligtum in Mekka, von Götzenbildern. Bald g aI1 eArabien ihm Untertan. Er stirbt 632, sein Grab in Medina. b® 111Nachfolger die Kalifen:
632—634. Abu Bekr, Schwiegervater des Propheten. Entsteh^des 114 Suren umfassenden Koran, der s Pi\Vergänzt wird durch Aufzeichnung mündlich überlieferter ASprüche des Propheten (die Sunna) . Spaltung der Gläubigen ^Sunniten, welche diese anerkennen, und Schütey ,. welche sie ve ,.werfen und Ali, den Schwiegersohn Mohammeds, als dessen ei^®rechtmäßigen Nachfolger betrachten. (Die Perser z. B. sind Schilf® 'die Türken Sunniten.)
634—644. Omar, Begründer der arabischen Herrschaft 1Orient: .
1. Zerstörung des Neupersischen Reiches der Sassani(S. 145); der Feldherr Saad zieht 636 nach Omars blutigem S je ®bei Kadesia über Jezdegerd III. in Ktesiphon ein.
2. Dem oströmischen Reiche (8. 163) entreißt Omarund Palästina (Damaskus 635, Jerusalem 637); sein Feldherr A®erobert Ägypten (Alexandria 641). Gründung der Städte
und Basra (am Schatt el Arab). Die erobernden Araber lie j, e rvieles von der persischen und griechischen Kultur an, machen aihre Religion und Sprache zur herrschenden. 0#
Innere Kriege unter den beiden folgenden Kalifen; ^ g( jgwird 656 in einem Aufstande zu Medina ermordet. Ali, Mohamn®Schwiegersohn, 661 durch Verschwörer.
661—750. Die Omaijaden.
Muawija, Urenkel des Omaija, eines Verwan ^Mohammeds, gründet eine sunnitische Dynastie, verlegt diesidenz von Medina nach Damaskus. Seine Feldherrn ke* a 8j eKonstantinopel vergeblich; in Kleinasien beginnen langdaueKämpfe, da das byzantinische Reich starken Widerstand 1®Nordafrika wird von den Arabern gewonnen; 697 zerstöreKarthago.