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Auszug aus der alten, mittleren und neueren Geschichte / Karl Julius Ploetz ; neu bearbeitet von Friedrich Kähler
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Mittlere Geschichte.

1215 .

Friedrich II. allgemein anerkannt und zu Aachengekrönt. Er gelobt einen Kreuzzug und verläßtDeutschland 1220, nachdem er die Wahl seines jungen SohnesHeinrich zum römischen König erreicht hat.

1220. Kaiserkrönung Friedrichs II. in Rom nach erneuten 1Versprechen eines Kreuzzuges; darauf ordnet er dieVerhältnisse des sizilischen Reiches. In Deutschland Erzbischo 1Engelbert von Köln Reichsverweser (f 1225), dannKönig Heinrich.

1226. Der Kaiser bevollmächtigt den Deutschen Orden rnl

Eroberung Preußens (S. 196). Reichstag zu CremoMhStreitigkeiten mit den lombardischen Städten.

1227. Das in Apulien versammelte Kreuzheer löst sich auf

wegen Ausbruchs der Pest. Ludwig, Landgraf vonThüringen, Gemahl der heiligen Elisabeth, stirbt (S. 205). PapstGregor IX. (12271241) spricht den Bann über denKaiser aus.

12281229. Kreuzzug Friedrichs II. (S. 193). Nach der Rückkehrvertreibt er die päpstlichen Truppen (Schlüssel -Soldaten genannt) aus seinem italischen Reiche.

1230. Friede mit dem Papste zu Sän Gerinano, Aufhebung

des Bannes.

1231. Gesetzgebung Friedrichs II. für das unteritalische Reiw

(Constitutio Monarchiao Siculae); geordnete Ver-waltung und Rechtspflege; auf den Landtagen erscheinen nebendem Adel Vertreter der Städte; direkte und indirekte Steuern ein-geführt; Beamtentum, Söldnerheer und Flotte geschaffen; staat-liche Universität in Neapel gegründet.

1231. In Deutschland wird die Landeshoheit der geistlichenund weltlichen Fürsten über ihre Gebiete befestig 1durch die von Friedrich II. genehmigten Beschlüsse des Reichstag® 8zu Worms.

1233. Der Dominikaner Konrad von Marburg, Beichtvater d® 1Landgräfin Elisabeth von Thüringen (1207123"'der in Deutschland als Ketzerrichter auftrat, wird erschlagen; ahnein Kreuzheer besiegt und vernichtet 1234 die der Ketzerei beschu'digten Stedinger Bauern in Oldenburg. Vgl. 8. 20'

1235. Friedrich II. kommt wegen Empörung seines Sohn®

Heinrich nach Deutschland, schickt ihn als Geh) 0 'genen nach Italien (t 1242), erläßt auf dem Reichstag zuein Landfriedensgesetz (erste Veröffentlichung eines Reichsgesetz® 3auch in deutscher Sprache) und erhebt den Weifen Otto, Nekf®°Ottos IV., zum Herzog von Braunschweig-Lünebvfff'

1236. Siegreicher Kampf Friedrichs gegen die lombard*s c ' l _ e ,

Städte, in denen die Partei der Gneisen herrschSein Verbündeter, der grausame Ezzelino da Romano, Markgraf voVerona, an der Spitze der Ghibellinen. Der Kaiser zieht »° ceinmal nach Deutschland, um Herzog Friedrich den Streitbar®

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