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Auszug aus der alten, mittleren und neueren Geschichte / Karl Julius Ploetz ; neu bearbeitet von Friedrich Kähler
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Neuere Geschichte.

(S. 274). Deshalb Konflikt mit China. Im Vertrag zu Nertschin.skdas Amurgebiet den Chinesen überlassen (1689). Kamtschatka vonden Kosaken erobert (1697). Der Däne Bering fährt im AuftragePeters d. Gr. von Kamtschatka aus um die Nordküste Sibirien 3 jherum, findet die nach ihm benannte Straße. Forts. 8. 307, 323 fi->383.

§ 7. Deutschland.

(Vgl. 8. 291 ff.)

Das Deutsche Reich vermag in den europäischen Kriegen dasEindringen fremder Truppen nicht abzuwehren, ist aber selbstnicht Gegenstand des Angriffs. (Vgl. S. 304 f.). Die letzten habS'burgisehen Kaiser (8. 291 ff.) sind nur auf ihre Hausmacht bedacht;

Ausbildung der österreichischen Monarchie.

17111740. Kaiser Karl VI. erwirbt 1714 die spanischen N«'benländer (8. 301).

17151718 im Bunde mit Venedig glücklicher Krieg gegenTürken, die Morea zurückerobern wollen.

(S. 292). Prinz Eugen siegt 1716 bei Peterwardein, 1717 bs>Belgrad.

1718. Friede zu Passarowitz. Österreich im Besitz vo®Belgrad und des größten Teils von Serbien samt d eIKleinen Walachei und dem Banat von Temesvar bestätigt. D eIFriede zu Passarowitz ist der glänzendste, den Österreich mit de fTürkei geschlossen hat. Venedig behält Korfu und die eroberte®Plätze in Dalmatien und Albanien, verliert aber More®

<8. 291)

1720, Ein Versuch Philipps V. von Spanien (sein Minist^Albe.roni), den Utrechter Frieden umzustoßen, d ifverlorenen Nebenländer (8. 301) wiederzugewinnen, wird durch d 161718 geschlossene Quadrupelallianz (England, Frankreich, Öste 1reich, Holland) vereitelt.

Der Herzog von Savoyen muß Sizilien <8. 301) an Österreic}überlassen, erhält dafür Sardinien und nimmt den Titel KÖD 1 »von Sardinien an (S. 335). . (

Kaiser Karl VI., ohne männliche Nachkommen, setzt _ el ®Erbfolgeordnung fest unter dem Titel Pragmatische SanktiOlbwelche 1. die Unteilbarkeit der zur österreichischen Monarchie & ehörigen Länder anordnet, 2. dieselben in Ermangelung männlD® ^Nachkommen auf Karls Töchter (die älteste Maria Theresia)deren Nachkommen nach dem Erstgeburtsrecht vererbt, 3. imdes Aussterbens dieser Linie die Töchter Josephs I. (vermählt ®VFriedrich August II., dem Kurfürsten von Sachsen (in Polen K ol> jA ugust III.) und Kurfürst Karl Albert von Bayern, S. 309) uflderen Nachkommen zu Erben einsetzt.

1725. Bündnis zwischen Österreich und Spanien

soll unter Umständen zurückerobert werden, 8. 30