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Der Weltkrieg.
Lupkow- und Uszokpaß über die Karpathen vorgedrungen (dieArmeegruppe v. Boroevic besetzt die umliegenden Höhen desDuklapasses) und hat sich bis zum Stryj (Nebenfluß des Dnjestr)von rechts durchgekämpft, zum Teil hat sie sich am Zwinin vorbeidurch das Orawa- und Oportal aus dem Gebirge hervor-gearbeitet.
1915 . Schlacht hei Stryj. Verzweifelte, aber vergebliche18. Mai — Gegenwehr der Russen auf den Höhen zu beiden3. Juni. Seiten des Stryj gegen das Korps v. Bothmer und dieBrigade v. Puttkamer.
3. Mai. Die stark befestigte Stadt Stryj von dem rechtenFlügel der Südarmee unter dem bayrischen GeneralGraf v. Bothmer im Sturm genommen. Der Dnjestr erreicht undder Brückenkopf bei Zurawno (5. Juni) erstürmt. Stanislaw be-setzt (8. Juni). —
In den nächsten Wochen weitere siegreiche Kämpfe um dieBrückenköpfe von Mikolajow, Zydaczow (10.—22. Juni) undHalicz am Dnjestr (10.—28. Juni). Übergang über den Dnjestr(23.—27. Juni). Ebenso der Feind aus seinen befestigten Stellungensüdlich und südöstlich von Lemberg verdrängt, z. B. 27.—29. Juni•st der Schlacht an der Onila Lisa (Nebenfluß des Dnjestr vonRechts). Dann Verfolgung der Russen zwischen der Gnila LipaUnd der parallel fließenden Zlota Lipa (30. Juni bis 6. Juli) undStellungskämpfe bis Ende August.
Südlich von der Armee Einsingen seit Ende März fast unaus-gesetzte Kämpfe der Österreicher und Ungarn unter dem Ober-befehl des Generals v. Pflanzer-Baltin gegen die Durchbruchs-Versuche der Russen in der Gegend von Kolomea (Südostgalizien)bild Czernountz (Bukowina), sowie um die Brückenköpfe bei Nizniow(14. Juli genommen) und Ozernelica (9. Aug. erobert), und endlich zurVerteidigung der Stadt Zaleszyki (am Dnjestr). Seitdem 13. Junidie Bukowina vorn Feinde befreit (S. 505). Teile der Armee v. Pf lanzer-Baltin besetzen sogar vorübergehend beßarabische Ortschaften.
Mittlerweile im Norden Galiziens östlich vorn Sän siegreichesVordringen der Armeen des Erzherzogs Joseph Ferdinand und desGeneralobersten v. Mackensen gegen den Tanew (Zufluß des SänVon rechts) und gegen die Höhenstellungen der Russen bei Sieniawa(die Stadt am 12. Juni wieder genommen) und Jaroslau. WährendSl °h dann Erzherzog Joseph Ferdinand von Sieniawa nach Nordenbild Nordosten wendet (s. S. 509 f.), durchbricht die Armee*’ Mackensen nach Osten marschierend die russischen Linien zwischenj. er Lubaczowka (Zufluß des Sän von rechts) und der weiter süd-uch dem Sän zuströmenden Wisznia in der DurchbruchsschlachtLubaczow (12.—15. Juni). Dadurch wird der Feind, von"lackensen verfolgt, auf die Grodek-Stellung (zwischen Przemysl'fod Lemberg) zurückgeworfen. — Inzwischen ist auch die Armee°°eJim-Ermolli zu beiden Seiten der Eisenbahn von PrzemyslDa ch Lemberg über Sadoiva gegen Grodek vorgerückt.