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aus den Armen der Mutter gerissen und vorn Turm hinabgeschleu-dert. Nur Aeneas entkam; er nahm seinen alten Vater auf denRücken, seinen Sohn an die Hand und eilte, nachdem er im Ge-tümmel die Gattin verloren, durch die brennende Stadt nachdem Meere. Es gelang ihm, nach langer Fahrt in Italien ein neuesVaterland zu gründen. Die Griechen aber kehrten beutebeladenheim und führten die überlebenden Trojaner als Sklaven mit.
c) Die Irrfahrten des Odysseus.
Odysseus wurde auf der Rückkehr mit seinen zahlreichenKämpfern vom Sturme verschlagen und kehrte erst nach zehnjährigerIrrfahrt in die Heimat zurück. Er landete zunächst auf einerInsel, die von einäugigen Riesen, den Cyklopen, bewohnt war.Einer von ihnen, Polyphem, packte und verzehrte sechs der Gefähr-ten des Odysseus. Dieser selbst entging dem gleichen Schicksal nurdurch List, indem er den Riesen berauschte und ihn im Schlafemit einem glühenden Pfahl seines Auges beraubte. Der Rieseflehte heulend seinen Vater Poseidon um Rache, und dieser ließes auch in der Folge an Stürmen und Wassergefahren nicht fehlen.Der Wind führte die Irrenden darauf zu der Zauberin Circe,wo sie sich ein ganzes Jahr aufhielten. Aus ihren Rat begab er sich,um den Seher Tiresias zu befragen, in die Unterwelt und sahdie Geister der Verstorbenen. Von hier aus gelangte er zu denSirenen, zu Scylla und Charybdis, wo er sechs Gefährteneinbüßte, und zur Insel Trinakria. Hier vergriffen sich seine Ge-fährten an den heiligen Rindern des Helios. Dafür wurden ihreSchiffe auf dem Meere von Zeus zerschmettert und alle Gefährtengetötet. Odysseus allein rettete sich zur Nymphe Kalypso, dieihn bei sich zu behalten suchte. Doch das Heimweh trieb ihn fort, unddie Götter selbst wünschten seine Rückkehr. Allein sein Floß wurdevon Poseidon zerstört, und schwimmend und ganz erschöpft er-reichte er das Land der Phäaken. Am Morgen nach der Ankunft desOdysseus fuhr Nausikaa, die schöne Tochter des Königs Alkinous,auf einem mit Maultieren bespannten Wagen hinaus an dasGestade des Meeres. Sie war begleitet von ihren Gespielinnen,und auf dem Wagen, dessen Tiere sie selbst mit kundiger Handlenkte, standen Körbe voll Wäsche und Kleider, welche die Mädchenam Meere waschen wollten.