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ihren Großvater wieder in seine Rechte ein. Zum Lohne hier-für überließ ihnen dieser ein Stück Land in der Gegend, wosie ihre Jugend verlebt hatten, damit sie dort eine neue Stadtgründeten.
6. Den Streit, an welcher Stelle die Stadt zu erbauenund nach wessen Namen sie zu benennen sei, sollte die Gottheitschlichten, deren Willen man aus dem Fluge der Vogel erforschenwollte. Dem Remus auf dem Aventinischen Hügelerschienen zuerst sechs Geier, dem Ro mu lus aber auf demPalati irischen bald darauf zwölf. Diese doppelte Zahlwurde von den Anhängern des R o m uIns zu seinen Gunstengedeutet und die Stadt Rom auf dem P a l a t i u i s ch e n Bergam linken Ufer der Tiber 763 gegründet.
7. Als nun der gekränkte Remus spottend über die nied-rigen Mauern der noch unbedeutenden Stadt sprang, wurde ervon den erzürnten Anhängern des Romnlus erschlage».Dieser, nun alleiniger König, suchte die Zahl seiner Bürgerdurch Aufnahme von Verbannten und Heimatlosen aller Art zuvermehren, und verschaffte ihnen Frauen durch den Raub derSabinerinnen.
8. Hierüber entstand ein blutiger Krieg; aber die geraubtenSabinerinnen vermittelten den Frieden. Man kam über-eiln Römer und Sabiner sollten fortan ein Volk aus-machen, und der König der letzteren, TitusTatius, solltemit Ro mulus gemeinschaftlich herrschen. — Dies ist dieSage der Römer von der Gründung ihrer Stadt, die sie indas Jahr 753 setzten.
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Die Zeit der Könige.
1. Die älteste Bevölkerung Romsbestand aus drei Ständen. Die Patrizier, die grö- ^
ßeren Grundbesitzer, besetzten allein die Amterund waren allein im Besitze aller politischen omgen.
Rechte.- Die Plebejer, zugezogene Kleinbauern und Hand-werker, waren persönlich frei, aber ohne politische Rechte. DieKlienten, d. h. Hörige, waren von den Patriziern abhängigeTagelöhner. — An der Spitze des Staates stand ein auf Lebens-zeit gewählter König. Er war oberster Priester, obersterRichter und oberster Feldherr. Ihm zur Seite standen derSenat, der aus angesehenen und erfahrenen Patriziern ge-bildet wurde, und die Volksversammlung.