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Becks Leitfaden beim ersten Unterricht in der Geschichte
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4. In einem Kriege gegen dieLatiner sollen die Römerin so große Bedrängnis geraten sein, daß ein Diktatorernannt worden sei. Dieser habe die Feinde besiegt und da-durch Roms Vorherrschaft über Latium befestigt.

5. Mit den Kriegen gegen dieVolsker bringt die Sageden Marcius Coriolanus in Verbindung. Dieser soll wegenseines stolzen Verhaltens gegen die Plebejer aus Rom verbauntworden sein und dann die Volsker gegen Rom geführt haben.Vergebens versuchten Gesandtschaften von Senatoren undPriestern ihn zum Rückzüge zu bewegen.

Da kam seine alte Mutter mit anderen ehrwürdigenrömischen Frauen ins volskische Lager. Beim Anblick derMutter stürzte Coriolan ihr entgegen, um sie zu umarmen.Sie aber sprach: „Laß mich erst wissen, ob ich mit meinemSohne oder mit dem Feinde meines Vaterlandes rede!" Diesbrach den harten und stolzen Sinn Coriolans. Von kind-licher Liebe besiegt, rief er aus: „Mutter! Rom hast du gerettet,aber deinen Sohn verloren!" Er hob die Belagerung Romsauf und führte das Heer der Volsker zurück. Diese sollenihn später getötet haben.

6. Gegen die Äquer, die ein römisches Heer eingeschlossenhatten, wurde Cincinnatus, ein Beispiel römischer Einfachheit,vom Pfluge hinweggeholt und zum Diktator ernannt. Erbesiegte die Feinde und ließ sie zum Zeichen der völligen Unter-werfung unter dem Joche durchgehen. Darauf legte er seineGewalt nieder und kehrte zu seiner ländlichen Beschäftigung zurück.

7. Wiederholt hatten die Römer auch gegen das etruskischeVeji zu kämpfen. Einst war gegen diese Stadt das stolzeund reiche Geschlecht derFabier mit seinen Klienten gezogen.Von einer Burg aus fügte es den Feinden großen Schaden zu,bis es in einen Hinterhalt fiel und bis auf einen Knabenumkam. Endlich wurde die Stadt nach einer zehnjährigen Be-lagerung 396 durch Camillus erobert und zerstört. Das Gebietum Veji wurde römischer Staatsacker. Mit diesem Siege wardie Herrschaft Roms über Etrurien begründet.

8. Diese wurde aber bald darauf von den keltischen Gal-liern bedroht, die in Etrurien eingefallen waren und Clu -sium belagerten. Römische Gesandte, die jene zum Abzügeauffordern sollten, hatten sich an dem Kampfe gegen die Gal-lier beteiligt. Deshalb zogen diese gegen Rom und ver-

mästeten 390 ein römisches Heer am Flüßchen.r.n» Allia. Die Niederlage war so groß, daß die RömerSchlacht an Mut verloren, die Stadt selbst zu verteidigen.

Nur achtzig ehrwürdige römische Senatoren