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4. Nach der Sage sollen die Karthager, die den Frie-den wünschten, den Regulus mit einer Gesandtschaft nacl,Rom geschickt haben. Vorher ließen sie ihn schwören zurück-zukehren, wenn er nichts ausrichte. Regulus sprach im Se-nate selbst gegen den Frieden und gegen die Auslösung derGefangenen, weil Karthago, wenn es geschwächt wäre, baldnoch günstigere Bedingungen anbieten müsse. So opferteRegulus seine eigene Rettung dem Wohle des Vaterlandes.Er ließ sich auch nicht von seinen Freunden zurückhalten, son-dern ging, seinem Eide getreu, zu den Karthagern zurück,die ihn grausam getötet haben sollen.
5. Der Krieg wurde mit wechselvollem Glücke fortgesetzt.Die Römer beschränkten sich, weil mehrere Flotten durch Un-wetter untergingen, auf den Landkampf, konnten aber gegenden tapferen karthagischen Heerführer Hamilkar Barkas (derBlitz) nichts ausrichten. Endlich erbauten römische Bürger auseigenen Mitteln eine Flotte, die unter Lutatius Catulus 241bei den Asiatischen Inseln siegte. Die Karthager mußtenjetzt den Frieden durch Abtretung ihrer Besitzungen auf Si-zilien und mit einer großen Summe Geldes erkaufen.Sizilien wurde mit Ausnahme des selbständigen KönigreichsSprakus die erste römische Provinz, d. h. ein von einem Konsuloder Prätor des letzten Jahres (Prokonsul oder Proprätor)verwaltetes, zinspflichtiges Land außerhalb Italiens.
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Die Ereignisse nach dem ersten Panischen Kriege.
1. Nach dem Frieden wollte Karthago die Söldner ent-lassen. Als es ihnen aber den Sold kürzen wollte, kam es zueinem gefährlichen Aufstande, den Hamilkar Barkasgrausam niederschlug. Diese Notlage Karthagos benutzten dieRömer und rissen Sardinien an sich, das mit dem später ge-wonnenen Korsika die zweite römische Provinzwurde. So erlangten die Römer die alleinige Herrschaft überdas Tyrrhenische Meer.
2. Bald darauf machten sie sich auch zu Herren des Adri a-tischen Meeres. Dies machten die Jllyrier durch Seeraubunsicher. Als ihnen römische Gesandte diesen verbieten wollten,wurden sie abgewiesen, und einer von ihnen wurde sogar ge-tötet. Darauf besiegte eine römische Flotte die Jllyrierund stellte die Sicherheit auf dem Adriatischen Meere wieder her.
3. Einige Jahre nachher gaben die Gallier in der Poebeneden Römern Veranlassung, gegen sie einzuschreiten. Sie