ihn zustande gebracht hatten. Jetzt hatte er sich mit demKönige Antiochus III. von Syrien verbunden. Siewollten Ägypten und die kleineren Staaten Kleinasiens wiePergamum und Rhodus erobern. Da Philipp derAufforderung der Röme r, vom Kriege abzulassen, nicht nach-kam, schickten sie ein Heer nach der Balkanhalbinsel. Siekämpften in den ersten Jahren ohne Erfolg. Aber 197 besiegteFlamininus den König Philipp bei den Hundsköpfe»in Thessalien. Im Frieden mußte Philipp auf alle auswär-tigen Besitzungen verzichten, Kriegskosten zahlen und durfteohne Roms Erlaubnis keinen Krieg führen. Die grie-chischen Staaten wurden auf den Mimischen Spielenunter dem lauten Jubel des versammelten Volkes für freierklärt.
2. Zum Kriege gegen Antiochus von Syrien wur-den die Römer durch dessen Eroberungssucht genötigt. Er-halte große Eroberpngen in Kleinasien gemacht. Dann hatteer auf Veranlassung Hannibals ein Heer nach Europa ge-schickt, wo die Griechen sich dem römischen Einfluß entziehenwollten.
3. Unter der vortrefflichen Leitung Hannibals warKarthago von neuem aufgeblüht. Das machte die Römerbesorgt. Als sie daher die Auslieferung Hannibals ver-langten, floh dieser zum Könige Antiochus von Syrien undnach dessen Besiegung durch die Römer zum Könige vonBithynien. Als er von diesem auf Verlangen der Römerausgeliefert werden sollte, nahm er 183 Gift, um nicht lebendin die Hände derRömer zu fallen. In demselben Jahre starbauch sein großer Gegner Scipio Africanus in frei-williger Verbannung.
4. Das Heer, das Antiochus nach Griechenland gesandthatte, wurde bei den Thermopylen geschlagen. Dannsetzte der Konsul nach Asien über und besiegte 190 denAntiochus. Im Frieden verzichtete dieser auf seine Be-sitzungen in Kleinasien und zahlte Kriegskosten. Darauf wur-den auch die Griechen wieder unterworfen.
5. Als mehrere Jahre nachher Persens, Sohn und Nach-folger Philipps von Makedonien, zum Kriege gegendas verhaßte Rom rüstete, sich mit Illyrien verband undauch in Griechenland Bundesgenossen fand, wurde auchihm der Krieg erklärt. Aber wieder kämpften die Römer unterunfähigen Feldherren, die mehr auf Beute als auf Kriegsruhmbedacht waren, unglücklich. Erst Ämilius Paullus stelltedie Kriegszucht wieder her und besiegte dann den König Per-