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seus 168 bei Pydna in Makedonien. Perseus wurde ge-fangen und starb in römischer Gefangenschaft. Makedonienund Jllyrien wurden in mehrere von Rom abhängigeStaaten zerteilt. Als sich Makedonien abermals empörte,wurde es 146 zur römischen Provinz gemacht.
6. In demselben Jahre verlor auch Griechenlandseine Freiheit. Ein Bund griechischer Staaten hattesich gegen Rom erhoben. Der Konsul Mummius schlugden Aufstand nieder und zerstörte die wichtige HandelsstadtKorinth (146). Zahlreiche Kunstschätze kamen nach Italien.Griechenland wurde von dem Statthalter Makedoniensverwaltet, bis es später unter dem Namen Achaja einerömische Provinz wurde.
7. Nachdem somit Rom sich Syrien, Makedonien,Jllyrien, Griechenland unterworfen hatte und diekleineren Staaten Kleinasiens sich seiner Macht freiwillig unter-geordnet hatten, war Roms Oberherrschaft, auch über die öst-lichen Länder des Mittelmceres begründet.
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Der dritte Punische Krieg (149—146).
1. Karthago war seinen Verpflichtungen gegen R o m stetsnachgekommen. Es war von neuem aufgeblüht. Das machtedie Römer besorgt. Eine Partei unter der Führung desMarcus Portius Cato („Übrigens meine ich, daß Kar-thago zerstört werden muß!") verlangte die Vernichtung derStadt. Die Veranlassung gaben die fortwährenden An-griffe des Königs Masinissa von Nu midien aufkarthagisches Gebiet. Da die Klagen der Karthager inRom kein Gehör fanden, griffen sie endlich zu den Waffen. Dassah Rom als eine Verletzung des Friedens an und schickte einHeer nach Afrika.
2. Die Karthager gerieten darüber in große Bestür-zung und erklärten sich zu allem bereit, was Rom verlangenwürde. Die Konsuln forderten 300 Geiseln aus den vornehm-sten Familien, darauf die Auslieferung der Waffen und Kriegs-vorräte. Nachdem dies alles geleistet worden war, verlangtensie, daß die Bevölkerung die Stadt verlasse und sich zwei Meilenlandeinwärts wieder ansiedele; denn Karthago müsse zerstörtwerden.
3. Da ergriff Verzweiflung die Bewohner, und sie be-schlossen, in heldenmütigem Kampfe lieber unterzugehen, als