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Becks Leitfaden beim ersten Unterricht in der Geschichte
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schlicken, eines rohen T ü r k e n st a m m e s fiel, quälten undmißhandelten diese die Christe n auf jegliche Weise.

3. Laut klagten hierüber die heimkehrenden Pilger undforderten immer dringender ihre Mitchristen auf, dem Unrechtezu steuern und das Heilige Land den Ungläubigen zu ent-reißen. Papst Urban II. forderte auf der Kirchenversammluugzu Clermont in der Anvergne 109ä die Gläubigen zurTeilnahme an dem heiligen Unternehmen auf; denn es sei bes-ser, zu sterben, als der Bruder Untergang länger zu dulden.Solche Worte des Papstes erhöhten die kriegerisch-religiöseBegeisterung. Viele Tausende hefteten sich unter dem Rufe:„Gott will es!" auf ihre rechte Schulter ein rotes Kreuz(„Kreuzfahrer"), um sich dadurch zur Teilnahme an dem Zugnach dem Heiligen Lande zu verpflichten.

4. Während einzelne ungeordnete Scharen voll Eifer unterdem Einsiedler Peter von Amiens, dem RitterWalter von Habenichts und andern vorauseilten, meist aber

umkamen, gelangten die hauptsächlich von fran-zösischen und italischen Rittern gebildeten Heereunter Gottfried von Bouillon*, dem frommenund tapfern Herzog von Niederlothrin-g e n, unter R o b e r t v o n d e r N o r m a n d i e, R a i m u » dv o n T o n l o n s e, B o e m u n d v o n T a r e n t u. a. auf ver-schiedenen Wegen im Spätherbst 1096 nach K o n st a n t i n o P e l.Von hier setzten sie nach .Kleinasien hinüber, wo aber dieReihen der Kreuzfahrer sich durch Uubekanntschaft mit Ort undKlima, durch Hunger und Hitze und durch beständige Kämpfemit den Türken stark lichteten. I» Antiochia, das dieKreuzfahrer erobert halten, wo sie dann aber durch die Türkeneingeschlossen wurden, geriet das Heer in große Gefahr, ausder es durch die angebliche Auffindung der „heiligen" Lanzegerettet wurde. B o e m u n d von Tarent blieb hier mit seinenRittern zurück und gründete ein eigenes Fürstentum. Nuretwa 20 000 streitbare Männer kamen 1099 vor Jeru fa-ll e m an.

5. Als das Heer die heilige Stadt erblickte,fielen alle auf die Kniee nieder, küßten den Boden

imx;

Beginn derKreuzzüge.

IOW

Eroberung

Jerusalems.

und weinten Tränen des Dankes und der Freude.

Eine starke türkische Besatzung verteidigte diebefestigte Stadt aufs tapferste. Sie wurde erst nach einermehrwöchigen, mühevollen Belagerung und »ach blutigen

* Bouillon, ein Schloß des Herzogs Gottfried, im heutigenKönigreich Belgien.