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Das Äußere und I n n e r e d e r 2 t ä d t e bessertesich, als die Wohlhabenheit wuchs. Eine besondere Zierde warendie Rathäuser und die Kirchen. Sie wurden imgothischen oder Spitzbvgenstil erbaut. Unter den weltlichenBauten ragen die Rathäuser zu Braunschweig und Lübeckhervor, zu den berühmteste» Kirchen zählen die Münster zuFreibnrg und Straßburg, vor allem der Tom zu Köln, der erstun U). Jahrhundert vollendet wurde.
T Deutschland von der Zeit des Znnschenreichesbis rum Beginn der Deformation.
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Rudolf von Habsburg.
1. Mit dem Ausgange der Hohenstaufen (1254) be-ginnt für Deutschland das sogenannte Zwischenreich (Inter-regnum), „die kaiserlose, die schreckliche Zeit". Zwar wähltenach dem Tode König Wilhel m s von Holland (1256)ein Teil der Fürsten einen englischen, der andere einen spani-schen Prinzen; aber beide waren völlig bedeutungslos für dasReich. Weil ein kräftiger Herrscher an der Spitze des Reichesfehlte, schien sich alle Ordnung aufzulösen. Das Fehde-in e s e u blühte. Rohe Selbsthilfe und Gewalttätigkeiten (dassogenannte F a u st r e ch t) traten an die Stelle der Gesetzes-herrschaft.
2. Um diesem traurigen Zustande ein Ende sZ?;;zu machen, wählten die K u rfürsten, d. h. die ^Fürsten, die jetzt unter Zustimmung der übrigen ' "
das Recht erlangt hatten, den König zu küren ^
(— wählen), den leutseligen Grafen Rudolf vv» Habsburgdessen Besitzungen in dem jetzigen Kanton A argan nnd imoberen Elsaß lagen, zu Frankfurt zum deutschen Könige (1273).
3. Rudolf entsprach dem auf ihn gesetzten Vertrauen.Er stellte mit vieler Klugheit und Kraft Recht lind Gesetz imReiche wieder her. Er brach viele Burgen der Raubritter,welche Städte und Dörfer überfielen und den Landfriedenstörten. Die sich nicht reuig zeigten, ließ er hinrichten.
4. Den König Ottokar von Böhmen, der nach demAnssterben der Babenberger Österreich, Steier-mark und Krain in Besitz genommen hatte, überzogR ndols mit Krieg, als jener ihn nicht anerkennen wollte.
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