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Becks Leitfaden beim ersten Unterricht in der Geschichte
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der aus Hannover durch das parteilose preußische Ansbachherbeigeeilt war, aufs beste unterstützt, die Österreicher unterGeneral Mack zur Übergabe (Oktober 1805). Zwar vernichtetewenige Tage darauf der englische Admiral Nelson diespanisch-französische Flotte bei Trafalgar in der —„—Nähe von Gibraltar; aber Napoleon siegte am

2. Dezember glänzend über die vereinigten Russenund Österreicher in der „Drcikaiscrschlacht" beiAnstcrlitz in Mähren. Franz II. schloß nun den " ^Friede» von Preßbnrg (1805). Österreich mußte Venetien andas Königreich Italien, Tirol mit Vorarlberg an Bayernund seine schwäbischen Besitzungen an Württemberg undBaden abtreten. Bayern und Württemberg wurdenKönigreiche, Baden wurde Großherzogtum.

3. Seitdem begann Napoleon seinen Plan, seine Herr-schaft über Europa zu begründen, rücksichtslos durchzuführen.Seinen Bruder Joseph machte er zum Könige von Neapel,von wo die Bourbonen vertrieben worden waren, seinenBruder Ludwig zum Könige von Holland und seinenSchwager Murat zum Großherzog von Berg, das Bayerngegen das preußische Ausbach abgetreten hatte.

4. Im Jahre 1806 vereinigte Napoleon -

sechzehn Fürsten Süd- und Westdeutschlands, dar- 1!i0<iunter die von ihm ernannten Könige von Bayern Rheinbund,und Württemberg und den Großherzog von Baden,

zum Rheinbünde, der von ihm als dem Schutz- ^ Reiches^"

Herrn ganz abhängig war und ihm für seine —^—-

Kriege Truppen stellen mußte. Später gehörten dem Bundealle deutschen Staaten mit Ausnahme von Österreich undPreußen an. Durch die Gründung des Rheinbundes wardas Dcntschc Reich vernichtet. Franz II. legte deshalb diedeutsche Kaiserkrone nieder (6. August 1806», nachdem erschon 1804 den Titel eines Kaisers von Österreich (alssolcher Franz I. genannt) angenommen hatte.

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Preußens Fall und Wiedergeburt.

1. Friedrich Wilhelm II. (1786—1797) war liebenswürdigund gutmütig, aber verschwenderisch und ohne die Pflichttreueund den sittlichen Ernst seines großen Vorgängers. Er ließsich von Günstlingen leiten. Schulwesen, Kunst und Wissen-schaft wurden allerdings gefördert; aber der Staatsschatz wurdegeleert und eine große Schuldenlast dem Lande auferlegt.Das Gebiet wurde durch den Anfall der fränkischen Fürsten-. 14*