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Becks Leitfaden beim ersten Unterricht in der Geschichte
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Christian aus der weiblichen Linie von den Großmächtenauch für Schleswig-Holstein anerkannt. Dänemark hatte aberversprechen müssen, Schleswig niemals seinem Lande einzu-verleiben.

5. Trotzdem unterzeichnete Christian IX. 1863 eineneue Verfassung, durch die Schleswig mit Dänemark ver-einigt wurde. Dies rief in ganz Deutschland große Auf-regung hervor. Bismarck hielt, um die Einmischung desAuslandes zu verhindern, entgegen der öffentlichen Meinungam Londoner Protokoll fest und gewann dafür Österreich.Preußen und Österreich forderten Dänemark auf, jeneEinverleibung Schleswigs in Dänemark rückgängig zu machen.Das wurde abgelehnt, und so kam es zum Dänische» Kriege,den die beiden deutschen Großmächte, Preußen und Öster-reich, führten.

6. Am 1. Februar 1864 überschritten Preußen unter

dem Prinzen Friedrich Karl und österreichische Truppenunter Gablenz unter Oberbefehl des Feldmarschalls Wrangeldie Eid er, den alten Grenzfluß Deutschlands im Norden.Den Kriegsplan hatte der Leiter des preußischen Generalstabes,Helmut von Moltke (ff 1891) ausgearbeitet. Durch denÜbergang über die Schlei wurden die Dänen gezwungen, dasDanewerk zu verlassen und sich nach DüPPel zurückzuziehen.Am 18. April erstürmten die Preußen unter — / —

Friedrich Karl die durch Kunst und Natur stark ^'7^befestigten Düppler Schanzen und nahmen am ,

29. Juni nach einem kühnen Übergänge über den Sckanren.

Alsensnnd das befestigte Alsen, während die -l-—

Österreicher Jütland erobert hatten. In dem Frieden zuWien (Oktober 1864) trat Dänemark die HerzogtümerSchleswig-Holstein und Lauenburg an Österreich undPreußen ab.

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Der Deutsche Krieg 1866 nnd Deutschlands Nengestaltnng.

1. Bald traten Meinungsverschiedenheiten zwischen Preu-ßen und Österreich über die Frage hervor, wer die Elb-Herzogtümer erhalten sollte. Österreich trat für die An-sprüche des Prinzen von Augustenburg ein, währendPreußen diesem die Herzogtümer nur unter gewissen Be-dingungen überlassen wollte. Auf diese ging weder derAugustenburger, noch Österreich ein. So verschärfte sich derGegensatz zwischen den beiden Großmächten, und der Kriegschien unvermeidlich. Doch gelang es der staatsmännischen

Beck-Viereck, Leitf. der Geschichte. 31. Aufl. 16