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3. In wammes und halbhohen muß er springe,sehne, regen, wind alles achten geringeund hart ligeit für gute speis 1 , ■mancher wolt gern schwitzen,
wenn im möcht werden heiß.
4. Also muß er sich in dem land umb keren
biß er hört von krieg und feindschaft der hörren,darnach ist im kein land zu. weit,darein lauft er mit erenbiß er auch findt bescheid 2 .
5. Erstlich muß er ein weih und flaschen haben,dabei ein hund und einen knaben:
das weib nnd wein erfrewt den man,der knab und hund soll spüren 3was in dem haus tut stan.
6. Das was der brauch, gewonheit bei den alten,also sol es ein ieder landsknecht halten:
Würfel und karten ist ir geschrei,
wo man hat guten weinesollen sie sitzen bei.
7. Da sollen sie von stürmen, schlachten sage,deß mußen sie warten 4 nacht und tage,-darumb so tut in lernens not
wie man mit langen spießenprocessiones hat 5 .
8. Wenn sie dann ir capitel 6 wollen halte,mit spieß und helleparten sieht mans 7 baldezum fenlein in die Ordnung stan,
dann tut der liaubtman sagen:
« die feind wöll wir greifen an ! »
9. In dem orden findt man gar seltsam knaben,sie laufen an stett und schloß und graben;des muß man iezund haben acht:
wo der orden regieret,werden lär hofstett gmacht.
10. Das ist der kriegsleut observanz und rechte,sang Jörg Graff, ein bruder aller landsknechte,
Unfall hat im sein freud gewendt 8 ,war sunst im orden blibenwillig biß an sein end.
1 schlechtes, anstatt gutes Quartier haben. — 2 bis er auf seine Rechnung
kommt. — 3 beim Plündern. — 4 dem müssen sie obliegen. — 5 Vergleich der
Kampfordnung mit einer kirchlichen Prozession. — 6 Versammlung der Ordens-
brüder. — 7 man sie. — 8 er ist dienstuntauglich geworden.