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unfiers Herren und Heilandts Jesu Christj, darinnen kan man sich trösten.Von Toulon kämmen wir auf Marseille, da fände ich meines HaubtmansFrauw und die Pfaffen, aber die Jesuwitter warend mir hold, aber ichihnen nit. Sie kamend zu mir, als ob sie mir wolten gutes thun, aberdaß Gotterbarm, es war weit anderst. Sie sprachend zu mir, die FrauwHaubtmännin hette ihnen gesagt, daß ich mich wolte bekehren und denrechten glauben annemmen; und ich sprach zu ihnen, den rechten glaubenhabe ich schon, dan ich glaube an einen Gott, Vatter den Allmächtigen,Schöpffer Himmels und der Erden, und an Jesum Christum seinen ein-gebornen Sohn unßeren Herrn. Sie aber sprachen, es were noch nitgenug an dem, man müßte noch vil glauben, wan man in den Himmelwolte. Ich gäbe ihnen die Antwort, ich wüßte schon was man solle thun,daß man sellig werde. Sie fragten mich, was? Ich gab ihnen die Antwort:3 Ding. Sie fragten mich, was für drü Ding. Ich gab ihnen die antwort,sie werend nit meine Geistlichen, aber ich gedachte wol, daß die Jesu-wyter in allerlei Schelmenstucken beßer gestudiert werend als meineGeistlichen, ich dörfifte es aber ihnen nit sagen; und sie giengend vonmir. Da kammend die Officier und gaben mir 15 Streich uff den bloßenRucken, und sagten, sy wolten mich lehren mit ihren Geistlichen alsoreden. Ich gedenckt, das Gott im Himmel erbarm, ich hab ja nüt bösesgeredt; und da fraget des Haubtmanns Frauw ob ich also ein hertenKopf hette, dan das were nur vergeben, ich wurde grausam geschlagenwerden. Ich gab ihro die antwort, ob es nit beßer were eine kleine Zeitsterben, als ewig verderben. Sie gäbe mir die antwort, ob dan der Catho-lische glaub nit gut were. Ich sagte ihren, ich verdamme ihn nit, undihr wüßend wol, was die 10 Gebott lauten, aber das andere Gebotthabend ihr außgethan, und wan ihr es nit außgethan hettend, so wurdendihr keine Götzen und Bilder mehr haben. Ich redte vill, dan es wäregleich, ob man ihnen antworte oder nicht, ich ward einweg geschlagen;und sie gieng von mir. Darauf! kamend die officiers mit 4 Türggen,und sie namend mich und leitten mich über den Ruderbank her. 2 Tiirckennamend mich by den armen und 2 by den Füeßen, und hebend michüber den Ruderbanck har, und einer wäre da, der hatte eine Schiißlen
mit Eßich und Salz angericht, und sie verbundend mir das Haubt mit
einem alten Segelthuch, damit man mich nit höre schreyen, und warend2 Türcken, einer auff der rechten und der ander anff der linggen seithen,und die Türken hatten jeder ein Seihl in den Händen von päch gemachtund hinder den Türken 2 andere Türken und zwen officiers, die hattenauch ein seihl in den Händen. Wan die Türken mitleiden mit uns hatten,so schlugend sie auch auff die Türken, sie warend auch gefangeneSclaven; und sie gabend mir 30 streich auff den bloßen Rucken, undich empfände nit mehr als 10 oder 12 Streich, und sie riebendmir den Rucken mit eßich und salz, aber das empfände ich
wol und sie thaten mich wider an den Orth.' Und die Jesuwyterdie kommend alle Tag zu mir uud den andern 7, die warenauch meines Glaubens, aber Gott gab uns die gnad, daß wir
1 Das ist die grausame Bastonade.