Band 
Dritter Teil.
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Prälat, Rat oder Potentat besitzt oder besitzen soll Rechtsprechung,Macht, Vorrang, Vorrecht, kirchliche oder geistliche Autorität in diesemKönigreiche: So wahr mir Gott helfe. —

Daraufhin nahmen ihre genannten Majestäten die Krone und diekönigliche Würde der Königreiche England, Frankreich und Irland undder dazu gehörigen Gebiete an.

Da die Erfahrung gezeigt hat, daß es mit der Wohlfahrt und Sicher-heit des protestantischen Reiches unverträglich ist, durch einen papisti-schen Fürsten regiert zu werden, oder durch einen König oder eineKönigin, die mit einem Papisten oder einer Papistin in der Ehe leben,so ersuchen die genannten geistlichen und weltlichen Lords und dieGemeinen ferner, es möge eine Verordnung erlassen werden, daß alleund jede Person, die sich aussöhnen oder Gemeinschaft pflegen wird mitdem Römischen Stuhl oder, der Römischen Kirche oder sich zur papistischenReligion bekennen oder eine papistische Person heiraten wird, ausge-schlossen und für immer unfähig sein soll, zu erben, zu besitzen oderzu genießen die Krone und die Regierung dieses Reichs. In jedem solchenFall soll das Volk der Treue und des Gehorsams ledig gesprochen sein.Und die genannte Krone und Regierung sollen jeweilen gelangen an undbesessen werden von solchen Personen, die Protestanten sind, als hättensie sie geerbt und besessen, wenn die genannten Personen, die sich ver-söhnt haben, Gemeinschaft halten, sich zur katholischen Lehre bekennenoder in vorerwähnter Weise sich verheiraten, eines natürlichen Todesgestorben wären.

112. Das englische Königtum nach der Restauration, um 1700.

Gilbert Burnet, Ristory of his own time. Nach der Übers etzu ng vonMattheson, Bd. II, Beschluß-Anhang, S. 35 ff. Neue Orthographie. — Siehedie Einleitung zu Nr. 110.

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Ich habe die Ehre und die Erlaubnis gehabt, mit fünf unsererSouveräne vielmal freie Unterredungen zu halten: nämlich mit KönigKarl II., König Jakob II., König Wilhelm III., Königin Maria undKönigin Anna 1 .

König Karls äußerliches Betragen kann nicht genug gerühmtwerden. Er war ein vollkommen wohlgesitteter Herr, bei dem man leichtZutritt hatte, frei im Reden, und angenehm in seinem ganzen Umgänge.Alles dies wurde mit großer Kunst betrieben, und es steckten böse Ab-sichten dahinter; es brachte ihm aber solchen Nutzen, daß alle seineNachfolger am Reich daraus lernen mögen, wie vorteilhaft es ist, wennman leicht mit sich sprechen läßt und jedermann verbindlich begegnet.Dieses erhielt ihn und entwaffnete oft die vorgenommenen Ahndungen,die seine üble Aufführung in allen Dingen sehr früh bei nachdenkenden

■Karl II., 1660—1685; Jakob II., 1685-1688; Wilhelm III., 1689-1702;Maria, 1689-1694; Anna, 1702—1714.