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Zur Anfrage eines Stadtmagistra-ces, wie ein Bürger zu bestrafensei, der Gott, den König nnd denMagistrat gelästert:
Zum Gesuch des Landrates vonWobeser um Ersatz von Brand-schaden:
Zum Gesuch des Kornets vonOertzen, zur Wiederherstellungseines Gehörs nach Karlsbad gehenzu dürfen:
Zum Gesuch des Generalleutnantsvon Direcke, seinem Schwager vonGrävenitz zu erlauben, eine Bürger-liche zu heiraten :
Zur Eingabe zweier Beamten-frauen, der König möge entscheiden,welche von ihnen den höhern Ranghabe:
Zum Unterstützungsgesuch derWitwe eines Feldproviantkommis-sarins, welche Beamte der Königohne Ausnahme für unehrlichhielt:
Daß der Arrestant Gott gelästerthat, ist ein Beweis, daß er ihn nichtkennet; daß er mich gelästert hat,vergebe ich ihm; daß er aber einenedlen Rat gelästert hat, dafür soller exemplarisch gestraft werdenund auf eine halbe Stunde nachSpandau 1 2 * kommen.
am jüngsten Tag krigt ein jederalles Wieder was er in diessem Lebenverlohnen hat.
das Carels bäht kan nichts vohrdie obren.
Fui wobr Er So was vohrschlagenkan.
Die größte Närrin geht voran.
Ich habe den Esel an die Krippegebunden, warum bat er nicht ge-fressen?
153. Friedrich der Große über Religion nnd Toleranz.
Briefe Friedrichs des Großen, herausgegeben von Kannengießer,S. 330 f. — König Friedrich der Große in seinen Briefen und Erlassen,herausgegeben von Mendelssohn Bartholdy, S. 107 f., 155, 221, 245.
A. An d’Alembert 5 .
18. Oktober 1770. — Die Vernunft zeigt mir so erstaunliche
Verhältnisse in der Natur und so auffallende und einleuchtendeEndursachen, daß sie mich zwingt zuzugestehen, ein denkendes Wesenwalte über dem All, um den allgemeinen Gang der Maschine in Ordnungzu halten. Ich denke mir dieses denkende Wesen als Lebens- und Be-wegungsprinzip. Das System einer Entwicklung des Chaos scheint mir
1 Ins Gefängnis.
2 D’Alembert, 1717—1783, berühmter französischer Mathematiker und Philo-
soph, eines der Häupter der Enzyklopädie.