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den Bestand ihrer Lieblingseinrichtung zu sichern, davon abhängig, daßsie die Herrschaft über die allgemeine Regierung behielten. Sie ver-mochten diese Herrschaft noch lange, nachdem die Staaten, in denen dieSklaverei existierte, aufgehört hatten, im Besitz der kontrollierendenMacht zu sein, mit der Hilfe auszuüben, die sie hie und da von denLeuten in den Nordstaaten selbst erhielten. Sie sahen nun aber ihreMacht schwinden, und dies veranlaßte sie, die Privilegien und die Un-abhängigkeit der Nordstaaten zu mißbrauchen, indem sie Gesetze wiedas über die flüchtigen Sklaven durchsetzten. Nach diesem Gesetzewar jeder Bewohner des Nordens gezwungen, wenn er in gehörigerWeise dazu aufgefordert wurde, mitzugehen und bei der Ergreifungder weggelaufenen Sklaven eines Besitzers aus dem Süden Hilfe zuleisten. Die Marsehälle des Nordens wurden Sklavenfänger, itnd dieGerichtshöfe mußten zur Unterstützung und zum Schutze der Einrich-tung beitragen.
Das war eine Erniedrigung, die der Norden nur solange gestattenwollte, bis er die Macht erlangte, solche Bestimmungen aus den Gesetz-büchern zu tilgen. Vor der Zeit dieser Eingriffe hatte die Mehrheit derBevölkerung des Nordens an der Sklaverei nichts Besonderes auszu-setzen, solange sie nicht gezwungen wurde, selbst die Sklaverei zu haben.Sie war aber nicht gewillt, zum Schutze dieser eigentümlichen Einrich-tung für den Süden die Stelle der Polizei zu spielen.
In den ersten Zeiten des Landes, ehe wir Eisenbahnen, Telegraphenund Dampfschiffe, mit einem Worte schnelle Verkehrsmittel irgendwelcherArt hatten, bildete jeder Staat fast eine eigene Nationalität. Damalsverursachte das Thema der Sklaverei der öffentlichen Meinung nur wenigoder gar keine Unruhe. Allein das Land wuchs, es wurde eine rascheBeförderung eingerichtet, und Handel und Verkehr zwischen den Staatensteigerten sich gegen früher so sehr, daß die Macht der Nationalregie-rung fühlbarer und mehr anerkannt wurde und letztere dieser Einrich-tung gegenüber auch Stellung nehmen mußte.
Ji. Die Aordstaaten und die Südstaaten während des Krieges.
Es hat stets eine große Meinungsverschiedenheit geherrscht bezüg-lich der Truppen, die an jedem Gefecht oder an allen zwischen denbeiden Landesteilen geschlagenen wichtigen Schlachten beteiligt gewesensind, da der Süden die Zahl der Unionstruppen vergrößerte und die dereigenen verkleinerte. Schriftsteller des Nordens sind in vielen Fällenin denselben Irrtum verfallen. Ich habe oft Herren, welche durchausloyal gegen die Union waren, sagen hören, welch herrlichen Kampf derSüden mit seinen zwölf Millionen Einwohnern, von denen vier Farbige,Sklaven und Nichtkombattanten waren, gegen unsere zwanzig Millionengeführt und wie erfolgreich er ihn vier Jahre fortgesetzt habe, ehe erunterlag. Ich will zu ihrem Beweis noch etwas hinzufügen. Wir hattenviele Regimenter von tapfern und loyalen Leuten, welche sich mit großenSchwierigkeiten unter den zum Süden gehöx-enden zwölf Millionen frei-willig hatten anwei'ben lassen.