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nach Norden, wo er wilde Völkerschaften an der Donaubekriegte. Da kam ein Gerücht nach Griechenland, er seidort gefallen. Sofort erhoben die Thehaner einen Auf-stand, in der Hoffnung, die Athener und andere Griechenwürden ihnen folgen. Aber ehe dazu Zeit war, erschiender König mit Blitzesschnelle vor Theben. Er bot derStadt Gnade an, wenn ihm die Urheber des Abfalls zurBestrafung ausgeliefert würden. Die Thehaner zogen esvor, zu sterben; unter furchtbarem Blutbad wurde dieStadt erstürmt, dem Erdboden gleich gemacht und dieEinwohner in die Sklaverei verkauft. Dieses erschütterndeStrafgericht bewirkte, daß, so lange Alexander lebte, inGriechenland niemand mehr an eine Erhebung zu denkenwagte.
^ 3. Schlacht am Granik us (334 v. Chr.). — Jetztmachte sich Alexander ernstlich daran, den Plan seinesVaters auszuführen und gegen die Perser zu ziehen.Noch immer waren die Hilfsquellen des Perserreiches un-ermeßlich; aber Darius III., der damalige König, warein schwacher Herrscher, der sie nicht zu gebrauchenwußte. Dennoch schien es ein tollkühnes Unterfangen, alsAlexander im Frühling 334 mit bloß 30,000 Fußsoldatenund 5000 Reitern über den Hellespont fuhr, um den An-*34 v. Chr. griff zu eröffnen. An den Ufern eines Flüßchens, das insMarmarameer fließt, am Granikus, stieß er auf einHeer, das die Statthalter des Darius gesammelt hatten.Sowie er der Feinde ansichtig wurde, stürmte er an derSpitze seiner Reiterei durch den Fluß auf sie los. Beinahehätte ihm seine Verwegenheit das Lehen gekostet. Zweipersische Führer sprengten auf ihn zu, schon hatte ihmder eine den Helm zerspalten und erhob der andere denArm zum Todesstreich. In diesem Augenblick eilte einmakedonischer Offizier, namens K I i t u s, herbei und hiebdem einen Perser mit einem Streich den Arm ab, währendAlexander den andern erlegte. Nach hitzigem Kampfewurden die Perser völlig geschlagen, und dieser eine Sieggab Alexander ganz Kleinasien in die Hände. Die meisten