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zu befehlen, das Gefühl seiner Fähigkeiten hatten seineBrust mit Ehrgeiz erfüllt, und da er ohnehin sah, daß dasenglische Volk eher der Monarchie zuneigte, so beschloßer diese herzustellen, nur mit dem Unterschied, daß derThron den Cromwells, statt den Stuarts gehören sollte.
So hatte England wieder einen Monarchen, Avenn es auchdem Namen nach noch eine Republik blieb, aber einenMonarchen \ T on außergeAvöhnliclier Herrsclierkraft undWeisheit. Seinen Grundsätzen gemäß ließ Cronnvell jedeGlaubensgemeinschaft frei gewähren. Recht und Gerech-tigkeit Avurde streng gehandliabt, und nach außen genoßEngland unter ihm ein Ansehen, Avie nie zuvor. Die Mo-narchen des Festlandes buhlten um seine Freundschaft.
Eine Drohung \ T on ihm genügte, um Verfolgungen A r onEvangelischen in katholischen Ländern zum Stillstand zubringen. Der Papst selber sah sich veranlaßt, den katho-lischen Fürsten Mäßigung zu predigen, um nicht die ge-fürchtete englische Flotte an seiner Küste erscheinen zusehen.
1). Wiedereinsetzung und abermaligeVertreibung der Stuarts (1660—1688). — Aber eineKrankheit raffte CroniAvell mitten in seiner Macht hin- l 658Aveg, und sein Sohn Richard, der ihm folgte, besaß nichtdie großen Eigenschaften des Vaters. Schon nach einemhalben Jahre dankte er, halb frehvillig, halb gezAvungen,ab. Das Reich geriet in die größte Verwirrung, und dieEngländer Avußten sich nicht anders zu helfen, als indem sieKarl II., den Sohn deshingerichteten Karl I., zurückriefen. 1660So nahmen die Stuarts den Thron ihrer Väter Avieder ein.
Aber sie hatten im Unglück nicht \'iel gelernt. Karl II.eröffnete seine Regierung damit, daß er die edelsten Re-publikaner als „Königsmörder“ aufs Schafott schickte unddie Leiche CromAvells ausgraben und an den Galgen hän-gen ließ. Im übrigen Avar er ein liederlicher Fürst, derbald in allgemeine Verachtung geriet. Noch schlimmerkam es unter seinem Bruder und Nachfolger Jako b II.Dieser bekannte sich offen zum Katholizismus. Ohne sich