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Mehrheit des französischen Volkes nichts sehnlicher be-gehrte, als im Schirm der neuen Verfassung sich fried-licher Tätigkeit hinzugehen, arbeiteten die entgegengesetz-testen Parteien schon Avieder an ihrem Umsturz. Die A d-ligen Avaren erbittert über ihre Verluste an Vorrechtenund Einkünften, an Ehren und Titeln. Seit dem Bastillen-sturm hatten sie begonnen, in Masse das Land zu ver-lassen, und reizten, die Brüder des Königs an der Spitze,unaufhörlich die fremden Höfe gegen ihr Vaterland auf.Die Avenigen Edelleute, die Avie Lafayette sich der Sacheder Freiheit anschlossen, waren in den Augen ihrer Stan-desgenossen Abtrünnige und Verräter. Die Geistlich-keit, wenigstens die niedere, war anfänglich der Revo-lution nicht ungünstig gewesen. Aber die Nationalver-sammlung begnügte sich nicht mit der Einziehung ihrerGüter, sie A r erminderte auch die Zahl der Bischöfe fastum die Hälfte und beschloß, daß diese soAvie die Pfarrergleich den weltlichen Behörden künftig vom Volke ge-wählt werden und einen besondern Eid der Treue auf Ver-fassung und Gesetz leisten sollten. Der Papst verdammtediese Neuerungen, welche die französische Kirche ganzseinem Einfluß zu entziehen drohten. Die Masse der Bi-schöfe und Pfarrer Aveigerte sich deshalb, den A T orgeschrie-benen Eid zu leisten, und dieser Kirchenstreit Avurde dieQuelle endloser Unruhen. Auf der andern Seite gab esnamentlich in Paris eine Menge Leute, denen die Revo-lution noch lange nicht Aveit genug gegangen war und dieunaufhörlich zu neuen Aufständen hetzten. Dazu botenihnen die Zeitungen und Vereine, die in dieserZeit Avie Pilze emporschossen, wirksame Mittel. Beson-ders tat sich durch seinen leidenschaftlichen Eifer derVerein der Jakobiner heiwor, der seinen Namen A'ondem ehemaligen Jakobinerkloster erhalten hatte, avo erallabendlich seine Sitzungen hielt. Da übte ein Abgeord-neter, der in der NationaUersammlung ohne alles An-sehen Avar, eine fast unbedingte Herrschaft aus. Es wardies der Advokat Robespierre, ein eitler, argwöhni-