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Schreiblese-Fibel : auf Grund zusammenhängender Anschauungskreise und mit Benützung phonetischer Grundsätze / bearb. von Karl Streng, Franz Wollmann und Karl Wintersperger
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2. Da fragte Fritz wieder:Welches aber ist der garstigsteBaum?" Und der schlimme Franz rief geschwind:Das ist dieBirke, weil man aus ihren Zweigen Ruten macht." Da lachtenalle Kinder, denn sie wußten wohl, daß Franzens Mutter eineNute für den schlimmen Buben brauchte. Nach Staub.

5. Buben und Mädchen.

1. Der Besen, der Besen! Was macht man damit? Mankehrt damit die Stuben.

2. Die Rute, die Rute! Was macht man damit? Manklopft damit die Buben.

3. Warum nicht die Mädchen? Das wär' eine Schand'!

Die folgen schon von selber. Des Knaben Wundechorn.

H. Wettstreit.

1. Der Kuckuck und der Esel, die hatten, großen Streit,wer wohl am besten sänge zur schonen Maienzeit.

2. Der Kuckuck sprach:Das kann ich," und fing gleichan zu schrei'n.Ich aber kann es besser," fiel gleich der Esel ein.

3. Das klang so schön und lieblich, so schön von fern undnah; sie sangen alle beide: Kukn, knkn, ist!

Hoffmann d. Fallersleben.

7. Die Sterntaler.

l. Es war einmal ein kleines Mädchen; dem waren Vaterund Mutter gestorben und es war so arm, daß es keinKämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchenmehr, darin zu schlafen. Es hatte gar nichts mehr als die Kleideraus dem Leibe und ein Stückchen Brot in der Hand, das ihmein mitleidiger Mensch geschenkt hatte. Es war aber gut undfromm. Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es