Band 
I. Teil. Von der germanischen Urzeit bis zur französischen Revolution.
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Friedrichs des Großen Sorge für die Hebung des Bauernstandes usw. 151

ums leben in den Ortsnamen Blumenthal, Bodenhagen, Vierecken,Happenwalde und Kattenhof fort, das auswärtige Amt wurde in Pode-wilshausen und Finkenwalde, das Justizministerium in Coccejendors,Arnimswalde und Bismarcken geehrt, der vertraute Kabinettssekretärdes Königs ist in Eichelhagen verewigt, und auf den Namen des Stet-tiner Kammerpräsidenten wurde das vorpommerische Aschersleben ge-tauft. Forcadenberg, Rothenburg, Winterfelde, Kalcksteinen, Fouquettinerinnern an Friedrichs militärische Umgebung; minder bekanntem Ver-dienst ist in den Draheimschen Anlagen Schmidtenzihn, Schmalzenthinund Lehmanningen ein Denkmal gesetzt. Der Kammerpräsident er-läuterte seine Vorschlagsliste dahin, daß für die Namen die landesüb-lichen Formen und Endungen gewählt seien; der König erklärte sich mitallem einverstanden und bemerkte nur, „daß je simpler solche Namenssein, je besser es damit sein wird."

Andre Dörfer wurden in der Neumark angelegt, wo man an dieBewallung der Netze und Warthe heranging; in der Priegnitz, wo andem Flüßchen Tilge etwa eine Quadratmeile trocken gelegt wurde undzahlreiche wüste Feldmarken Ansiedlern Raum boten; in der Graf-schaft Ruppin, im Teltow, im Lande Beeskow-Storkow.