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stand immcr in der Erweiterung der Bolksrechte: Wahlder Regierung und der Oberaufsicht über das ganze Staats-wesen durch den Großen Rat, Referendum, Preßfreiheit,'Gcwerbefrciheit u. s. w. Die neuen Verfassungen stundenalso wieder mehr auf demokratischem Boden. Auch löste sichdurch dieselben die Schweiz wieder immer mehr von demfremden Einflüsse los, unter dem die bisherigen Grundgesetzevielfach entworfen worden waren.t 8 S 2 Z. Siebner-Konkordat und Sarnerbund. Zum Schutzeder revidierten Verfassungen schlössen 1832 die liberalenKantone Zürich, Bern, Luzern, Solothurn, St. Gallen,Aargau und Thurgau das sogen. Siebner-Konkordat.Dagegen traten die konservativen Kantone Uri, Jnnerschwyz,Basclstadt, Wallis und Neuenburg zum Sarner Kundezusammen.
4- "Bundesverfassung. Endlich sollte auch die Bundes-verfassung revidiert werden. Allein den Konservativen gingendie Forderungen des neuen Entwurfes zu weit; die Liberalendagegen fanden sie zu beschränkt. So wurde die Verfassung1833 von der Mehrheit der Kantone verworfen.
5- Schmilz und Waset. Weitere Folgen hatten die Ver-fassungskampfe in Schwyz und Basel gehabt. Um keinen Preiswollte Jnnerschwyz den äußern Bezirken, d. h. der Marchu. s. w., gleiche Rechte mit ihm zugestehen. Ebenso verweigertediese Rechte die Stadt Basel dem Lande gegenüber. So kames in beiden Kantonen zu langwierigen Streitigkeiten, ja sogarzu blutigen Kämpfen. Endlich gab Schwyz auf das Drängender Tagsätzung nach und der Kanton blieb beisammen. DieStadt Basel dagegen rückte mit einem Heere gegen Liestalheran. Doch wurde dasselbe von den freiheitsliebenden Bauernbei Pratteln geschlagen und Baselland blieb ein selbständigerOrt der Eidgenossenschaft.
6- Jol'Ksmolfl'fahrt. Trotz den Wirren und den politi-schen Kämpfen wehte um diese Zeit ein frischer, kräftigerGeist im Schweizerlande. Hochschulen entstanden; die Volks-schulen wurden verbessert, die Preßfreiheit eingeführt; Handelund Gewerbe nahmen einen neuen Aufschwung.
Das bedeutendste Unternehmen dieser Zeit war dasLinthwerk. Früher floß nämlich die Linth nicht in denWallensee, sondern in vielen Krümmungen in den Zürichsee.