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wenn auch nicht in vollem Maße, so doch zum größten Teile, was ergesucht. Irland wurde frei und auch die Katholiken erhielten wiederZutritt zu den Staatsämtern.
O'Connell starb auf einer Pilgerreise nach Nom den 15. Mai 1847in Genua.
2. Spanien und Wrlugas. Spanien wurde seitdemRegierungsantritte Ferdinands VII. (1813) bis zur Thron-besteigung seines Enkels Alfons XII. (1874) durch stete grau-same Bürgerkriege zerrüttet. Das gleiche Schicksal teilte P o r-tugal, bis beide Lander sozusagen verarmten und schon derRuf nach einer Vereinigung der beiden Reiche unter einemScepter laut wurde, während die überseeischen Kolonien sichimmer mehr vom Muttcrlande trennten.
8. Die Schweiz von 1834—1848.
-1. Neue religiös-politische Wirren in der Schweiz.
(1834-1847.)
1. Die Aadcner Konferenz. Den politischen sollten re-ligiöse Neuerungen folgen. Zu dem Zwecke traten im Jahre1834 die Abgeordneten der freisinnigen Kantone, Bern, Lnzcrn,Soloturn, Bnselland, Aargau, Thurgau, und St. Gallen zuBaden im Aargau zusammen und setzten die sogenannten Ba-dener Artikel fest. Durch diese verlangten sie: es sollen dieKlöster und geistlichen Güter unter die Aufsicht des Staatesgestellt, die Verordnungen der kirchlichen Obern der Geneh-migung (Placct) der weltlichen Behörde unterstellt, die Feier-tage und Festtage vermindert und die Geistlichen zu einemVerfassnngseide gezwungen werden. Das katholische Volk da-gegen verwarf zum größten Teil diese Artikel. Insbesonderewehrten sich gegen dieselben das katholische Freimut und dieKatholiken im Jura. Damit aber wuchsen, wie im 16. und17. Jahrhundert, auch die religiösen Gegensätze von Tag zu Tag.
2. Der Zürcher putsch. In Zürich kam es wegen derAnstellung von Professor David Strauß an der dortigenUniversität zu einem Aufstande, dem sogenannten ZürcherPutsch im Jahre 1839, weil Strauß die Gottheit Christileugnete.
3. Die Jlufhelmiig der Klöster im Zlargau. Ebensoführte die Verfassungsänderung im Aargan zu neuen Auf-ständen in den katholischen Bezirken. Darauf erfolgte auf