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Gliedertiere.
(Abb. 93), und vereinzelten Vertretern aus geflügelten Ordnungen, bei denendurch besondere Umstände der Lebensweise die Zlügel verkümmert sind(Abb. 86). Uuch gibt es Insekten, die geflügelte und ungeflügelte Kormennebeneinander hervorbringen (pflanzenläuse, Ameisen; Abb. 87).
In der Regel entschlüpft dem Ei eine mit drei paar Züßen verseheneLarve. Bei der unvollkommenen Verwandlung wird das heranwach-sende Tier durch eine Reihe von Häutungen dem vollkommenen, beflügeltenInsekt immer ähnlicher. Bekannte Beispiele sind die Heuschrecken und dieIvanzen. Lei der vollkommenen Verwandlung behält die Larve auchnach wiederholter Häutung die Larvenform; dann tritt durch die verpuppungein Ruhezustand ein, während dessen das Tierkeine Nahrung aufnimmt und sich in das ge-flügelte Insekt verwandelt, das dann fertig ausder Puppe auskriecht (Räfer, Schmetterlinge,
vollkommene Verwandlung einer Käfers.
Abb. 89. Ältere Larvedes Hirschkäfers.
Abb. 90. Kreie Puppe 5lbb. 9l. Männlicher hirsch-des Hirschkäfers. käferkur; vor dem Ausschlüpfen.
Lebt als „Engerling" in mulmigem Die lose anliegenden Gliedmatzen Brustringe und Beine vollkommen aus-
Lichenholz.
und Flügel sind von Hautscheiden gebildet, Hinterleib, Flügel, (Oberkieferumhüllt. unfertig.
Kliegen, Bienen; Abb. 89, 90, 91). Lei Insekten mit unvollkommener Ver-wandlung hat meist schon die Larve einen deutlich in Nopf, Brust undHinterleib gegliederten Rörper; bei Insekten mit vollkommener Verwandlungbesteht ein scharfer Gegensatz zwischen der wurmförmig gestreckten, gleich-mäßig gegliederten Larve (Engerling, Raupe, Made) und dem reifen Insektmit seinen durch tiefe Einschnitte oder „Rerben" (Name!) gegeneinanderabgegrenzten Rörperabschnitten.
AIs ursprüngliche §orm der Mundwerkzeuge muß man die beißendenMundteile vieler Insekten und Insektenlarven betrachten. Sie bestehen auszwei zangenartig gegeneinander wirkenden Rieferpaaren, den Ober- und