Verlag von B. 6. Ceubner in Leipzig und Berlin,
widerfahren läßt. wo er selbst eine bestimmte, nicht allgemein geteilte Meinung vertritt. Das Studiumdes Buches sei daher nicht nur dem Fachlehrer, für den es einen zuverlässige« Ratgeber bildet, sondernauch jedem empfohlen, der sich über den naturwissenschaftlichen Unterricht informieren will."
(Deutsche Literaturzeitung.)
0 •.. Der Verfasser stellt in geistvoller, anregender und für jeden, der sehen will. in überzeugender weisezusammen, was unter heutigen Verhältnissen in den naturwissenschaftlichen Fächern erreicht werden
1
a. b.
a) Zentripetale, b) zentrifugale Wasserleitung. Aus: «raepelln, biologischer Leitfaden.
kann und soll, und welcher große Inhalt an vildnngswerien diesen Disziplinen eignet. Er verbreitetsich ferner auf methodische Fragen der Auswahl, Darbietung »nd Aneignung des umfangreiche» Stoffes.Nicht nur im Schulzimmer an totem Material soll der Unterricht erteilt werden, auch draußen imFreien auf regelmäßigen Exkursionen.» (Literarisches 3entraibla«t.>
.... Es wäre verlockend, weiter auf den Inhalt des fo anregenden Werkes einzugehen, die «bedankendes Verfassers über den Unterricht in Mineralogie, «Seologie und deren Verbindung mit Geographie, inPhysik, über die Ausflüge, Schülcrübungen, endlich die über die Ausbildung und Fortbildung der Lehrerzu berühren. Indessen übersteigt dies den Naum einer kurzen Anzeige. Referent begnügt sich daherzum Schlüsse, das Studium des Werkes allen zu empfehlen, die sich für die Ausgestaltung des natur-kundiichen Unterrichtes interessieren, namentlich den jüngeren Lehrern, welch« die Entwicklung desUnterrichtes in den letzten Jahrzehnten nicht verfolgt haben, da sie in dem Suche vielfach auch auf«üuellen zu weiterer velehrung aufmerksam gemacht werden.» (Zeitschrift für das Reaischulwescn.)
Zweck und Umfang des Unterrichts in der Naturgeschichte anhöheren Mittelschulen mit besonderer Berücksichtigung der Gymnasien,von vr. Z. Miihlberg, Professor an der ttantonschule zu Karau. [52 $.]gr. 8. 1903. geh..ITT. 1.20
Die Schrift weist die Notwendigkeit des naturgeschichtlichen Unterrichts bis in die obersten Klaffen derMittelschulen nach »nd zeigt, wie er durch Übung im veobachtcn, durch allgemeine Geistesbildung unddurch materiell« velehrung eine einzigartige Wirkung von fundamentaler Bedeutung erzielt und zugleichkonzentrisch den Effekt der übrigen Fächer unterstützt.
Der Unterricht in der Pflanzenkunde durch die Lebensweiseder pflanze bestimmt, von l)r. $. Pfuhl, Professor am Kgl. Marien-Gymnasium zu Posen. [VIII u. 222 S.f gr. 8. 1902. . . . ITC. 2.80
Der Verfasser sucht den pflanzenkundlichen Unterricht auf exakter Grundlage aufzubauen. Dieveobachtungs»objekte wle versuche sind klar und dem Auffassungsvermögen der Schüler entsprechend. Der Unterrichtläßt allmählich die 2 Hauptphasen im Dasein eines lebenden Wesens hervortreten: Wie ernährt es sichd. h. wovon, und wie gelangt es zur Nahrung? wie wehrt es sich in dieser Welt der Bedrängnis undAnfeindung, ü. h. wie gegen die Witterung und wie gegen die Feinde? wle findet es sich ab mit derVergänglichkeit, der alles Irdische sich beugt, d. h. wie vermehrt es sich und wie sorgt es für seine Nach.kommenschaft? Die Schrift» welche eine kurze Einleitung bringt, zerfällt in die Abschnitte: i. Der Unter»richt im allgemeinen. 2. Der Unterricht in der Sexta. 2. Erweiterung und Vertiefung des Unterrichts,ftoffes. 4. Der vflanzengarten (Anlage, Pflege und Verwertung der einzelnen Arten im Unterricht).5. Dar 3lel des Unterrichtes seinem Inhalte nach (Lebensvorgänge, Teile der Pflanze).
.. ich möchte das Luch des Verfassers, welches eine durchaus eigenartige, von der üblichen Schabloneabweichende Arbeit darstellt, allen Fachkollegen, denen die Förderung und Entwicklung des botanischen
8