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Alte Geschichte.
Als cr aber von Ägypten nach Persien reiste, kam er in eine kleine StadtSyriens. Indem er sich hier anfs Pferd schwang, fiel der Beschlag seinerDolchscheidc ab, und der Dolch fuhr ihm in den Schenkel. Schwer ver-wundet brachte man ihn zn Bett. „Wie heißt die Stadt hier?" fragte cr.— „Ekbatana", war die Antwort; denn auch hier lag eine Stadt gleichenKamlniscs Namens. Bei diesem Namen erschrak der Tyrann, und nach wenigen's 52- Tagen war er tot (522).
2. Nach dem kinderlosen Kambyses bestieg der falsche SmerdiS, sogenannt, weil er sich für des Königs Bruder ausgab, den Thron, fandaber bald einen gewaltsamen Tod. Nun traten sieben der vornehmsten
Darms Perser zusammen und ernannten DarinS HystaSpis zn ihrem Herrscher.
521-485- Seine Erhebung ward, wie die Sage berichtet, durch ein den Persern hei-liges Pferdeorakel bestätigt, indem bei einem Ausritt jener Sieben des
Darius Pferd zuerst der aufgehenden Sonne cntgegenwieherte. Darius ver-diente es auch, König zn sein, denn viele Jahre (521 485) hindurch hat
er Persien mit Weisheit regiert. Am bekanntesten aber ist er durch seinenKampf mit den Griechen ^ geworden.
I). Griechen (Fortsetzung).
10. Aristidcs und Pansanias: Platää 479 vor Chr.
1. Aristidcs und Thcmistokles. Aristidcs „der Gerechte". Seine Verbannung 485.Seine Beteiligung bei Salamis. Zurückbcrufnng. 2. Mardonins. Die Hilfe Spartas:Pansanias. Schlachten bei Platää und bei Mykale 479. 3. Aristidcs, Cimon undPansanias erobern 478 Cypern und Bstzanz. Erster Seebund 477: Athens Hege-monie. Cimons Doppelsieg am Eurymedon 465. Pansanias und die Perser. SeinTod 467. 4. Aristides regelt die Äriegsstcner. Die BnndeSkasse zn Delos (461 nachAthen verlegt). Aristides Schatzmeister P 467.
Aristides n. 1- Aristides war ein Zeitgenosse des Themistoklcs und stritt mit ihmThemi- um den ersten Rang im Staate. Schon in der Jugend sollen beide einstokles. ^anz verschiedenes Benehmen gezeigt haben. Thcmistokles sei flatterhaft undschlau gewesen und habe alles leicht und mit Schnelligkeit ergriffen; Aristidcshabe sich durch Festigkeit der Gesinnung ausgezeichnet, streng auf Recht ge-halten und sich nicht einmal im Scherz eine Unwahrheit erlaubt. Später-hin traten die Gegensätze ihres Charakters und ihrer politischen Ansichtenimmer schärfer hervor. Aristides sah Landbesitz und Ackerbau als die Grund-lage eines gesunden StaatSlebens an, Themistoklcs Handel und Gewerbe.Was der Eine ins Werk setzen wollte, suchte der Andere zu hintertreiben,so daß Aristides selbst einmal äußerte: „für Athen gebe es kein Heil, wennman nicht den Themistokles sowohl, als ihn in die Grube (S. 18) stürze".
> Die kleinasiatischen Griechen <S. 22) hatten sich 500 vor Chr. gegen die Persererhoben und wurden bei diesem Ausstände von den Athenern unterstützt. Im Jahre 499verbrannten sie Sardes (in Lydienl, wurden aber 495 bei Milct (S. 5 Anm. 3.)geschlagen, so das; 494 letzteres den Persern in die Hände fiel. Nach dieser Wiederuntcr-werfnng wollte Darius die Athener wegen der Parteinahme für ihre Staminesgcnosjciizüchtigen. Aber die gemeinsame Gefahr ließ alle Griechen die Waffen ergreifen. DesDarius Feldherren, Datis und Artapherncs, wurden durch Miltiadcs bei Marathon
, . ^190) geschlagen. Und wenn auch Lcrxes (485—465), des Darius Sohn, bei
Lhermopylä (480) den löwenmntigcn Lconidas und dessen tapfere Schar ver-nichtete, so ward doch in demselben Jahre die persische Flotte bei Salamis durch The-mistokles besiegt und zerstreut.