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Drittes Kapitel: Großbritannien.
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e> die Gefahren der einseitigen starren Schutzzölle und bahnte durchneuen freihändlerischen Zolltarif, Einführung der. ^chheit der Gebühren für Waren, mochten sie auf englischenun^ Schiffen ins Land kommen, Gewährung von Freizügigkeit
d Genossenschaftsrecht an die Arbeiter, Beseitigung vononopolen und andere Maßregeln die wirtschaftliche freisinnige Gefetz-ung an, in der England den Staaten des Festlandes noch lange überlegenall ^ hierdurch herbeigeführte große Aufschwung der Industrie rief^>s> ngs eine starke Überproduktion und infolgedessen eine schwere Handels-.Ms hervor, aber die gesunde wirtschaftliche Kraft des englischen Volkeserfand dieselbe bald wieder.
m m ^ allem erstrebte der Mittelstand eine wirkliche Volksvertretung-Parlamente. Infolge der alten Wahlgesetze befanden sich die Parla-.kvtsfitze fast ausschließlich in den Händen der Aristokratie. Auf^ Lande (in den Grafschaften) beherrschten die Edelleute als die
Freisinnige
Wirtschafts-
politik
1823
1825
Parlaments-
reform
Unb^^n Grundbesitzer und Inhaber wichtiger Ehrenämter die Wahlenr klingt, so daß sie stets die jüngeren Söhne hoher Familien oder An-^ ihrer Grundsätze ins Parlament brachten. Bei der VertretungStädte herrschten Übelstände anderer Art. Orte, die mit der ZeitMinzen Burgflecken (rotten borougüs, „verrotteten") herabgesunkenZren und sich in der Gewalt des Adels befanden, besaßen das alte Recht,en mehrere Abgeordnete ins Parlament zu schicken, indes andereD unter ihnen die bedeutendsten Städte des Landes, entweder das2 Ht der Absenkung von Vertretern gar nicht hatten, weil sie zu derin die Priviligien erteilt waren, noch nicht bestanden, oder nur
g. sicher Beschränkung, daß die Zahl ihrer Parlamentsglieder mit der^.JMWärtigen Bevölkerung im schreiendsten Mißverhältnis stand. Dierus wiesen alle Reformversuche entschieden ab, und nur mit der größtenkänim 2^ug es dem jungen Lord Rüssel, dem unermüdlichen Vor-User der Parlamentsresorm, 1821 einem solchen verrotteten Flecken dasWahlrecht zu entreißen.
All minder schwere Kämpfe verursachte die kirchliche Reform.
Leh^ Ersuche, die alle Katholiken von der Teilnahme am politischengew" ^schließenden gesetzlichen Bestimmungen aufzuheben, waren bisherrnn nun zwangen die Verhältnisse Irlands die englische Regie- Irland
Zur Nachgiebigkeit. Die Mißhandlungen früherer Zeiten habenElchen England und Irland eine Kluft geschaffen, welche die Ver-sck der beiden, durch Natur, Religion und Einrichtungen ver-p^oenen Völker nie vollkommen werden ließ. Die durch geheime Ein-g>il Kniffe mit Frankreich genährte Unzufriedenheit der Jrländer drohteMa in Empörung überzugehen; zwei Dinge, durch ein altes Unrecht^ ugt, erregten dabei besonders den Haß des irischen Volks: die harteei^s/Undlung des armen Landvolks durch die Grundherren, die,
Ee- England in der eroberten Nachbarinsel angesiedelt, fast dieUnn^^ ^Mr des Grund und Bodens geworden waren, und diekuwk^^E^n Zustände der Kirche, da eine unbeschäftigte (angli-dus fGeistlichkeit im Besitz alles irischen Kirchenvermögens war, währendkurn ,Esche, in Armut lebende Volk seine unbezahlten Priester von seinen
t>vn 2 Mitteln erhalten mußte. Da die Gewalttätigkeiten der Iren, diezu Zeit die Insel in einen Zustand der Anarchie versetzten, und
Kirchliche
Reform