Viertes Kapitel: Frankreich.
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Revolutionszeit in eine Linie traten („weißer Schrecken"). In Marseille, Cent. wisNimes, Avignon, Toulouse und anderen Städten fielen fanatisiertek ^ficharen über die als Protestanten, Napoleonisten oder Republikaner be-fin N - Umwohner her und mordeten sie zu Hunderten auf grauenhafte Weise,n .^önon erschossen sie den General Brune im Gasthause und warfen seineHe in die Rhone; in Toulouse fiel General Ramel als ein Opfer der Volks-^errorismus war jetzt die Waffe der Königlichen, die ProtestantenBr ^ sich verbergen, ihre Kirchen wurden geschlossen; Mord, Plünderung,
'varen an der Tagesordnung; das Land war unter der Willkür der„ .""^Häupter, die ihr Handwerk ungehindert unter den Augen der Präfektenwohl selbst in ihrem Auftrag übten. Unter ebensoviel Raub und Mord,die^ ' ^biheitsbaum, ist das Kreuz wieder aufgerichtet worden, bemerkt Ranke;wi v^Echen Armeen, wie sie sich nannten, haben sich so gut mit Blut besudelt,ü>? ^ - republikanischen. Im englischen Parlament suchte Lord Castlereaghbrkriebene Schilderungen der Greuelszenen damit zu widerlegen, daß er einenSüdfrankreich vorlas, worin es hieß, daß in Nimes nicht mehr alsDi m den Departements nicht mehr als tausend Menschen ermordet seien,
vo^ M istlichkeit erlangte großen Einfluß, besonders durch den Schutz des Grafenm..^rstois und der Herzogin von AngoulZme (ß 72), der Häupter dery Bchrittspartei („Pavillon Marsan", so genannt von der Wohnung des GrafenSi'r ^<üs). Der Kirche wurde das Recht zurückgegeben, Vermächtnisse undfitungen anzunehmen; man wollte ihr sogar das entwendete Grundeigentumwel» Erstellen. „Thron und Altar!" wurde die Losung der realistischen Eiferer,
^öiü ^chte und Vorteile der Krone besser zu verstehen behaupteten, als der
On Dd löste der König auf den Rat seines Ministers Decazes die S°?t. imeintrouvablö auf und leitete ein System der Versöhnung ein-p b^ oas Drängen der Ultraroyalisten und die Leidenschaft der Oppositions-in sh die das ehemalige Konventsmitglied, den „Königsmörder" Gregoire,
L die Deputiertenkammer wählten, endlich die Ermordung des w.F°br,iWoHerzogs^ Lei
^ynes lAngouleme) die Hoffnung der Bourbonen ruhte (Stammbaumi, 7^1), durch Louvel, einen von Haß gegen die Königsfamilie erfülltenden m ^ Schwärmer, stürzten das Ministerium Decazes und brachten M»', Eoichdvillon Marsan und die reaktionäre Partei wieder zur Herrschaft.
Leib ^ ^uen Ministerium unter dem Herzog von Richelieu waren dieste ^ Lllkrarohalisten Villele und C o r t i e r e die bestimmenden Männer:
^ jungen den König, in eine Beschränkung der persönlichen Freiheitbak^ den Ministern eingeräumte Befugnis zu außerordentlichen Ver-^lauschn), Preßsreiheit und der Wahlberechtigung einzuwilligen,
des wußte sogar Richelieu abdanken, und Villele erhielt die Leitung Ei
als -x "i^rmms. Dieser erregte eine weitere tiefgehende Erbitterung,sp l^ukreich im Interesse der Heiligen Allianz die Niederwerfung derffchen Revolution übernahm (8 109).
sein Karl X. Am 16. September 1824 schloß Ludwig XVIII.
^ vielgeprüftes, wechselvolles Leben. Sein Bruder, der Graf voniiche^"' wurde als Karl X. König von Frankreich. Durch seine seier-Sinn I^uug und Salbung in Reims schien er anzudeuten, daß er imW.S-pi.iMsbesn^pbr alten „allerchristlichsten" Monarchen zu regieren gedenke. Da zu R°°m°när°daß die so sehr gewünschte Zurückerstattung der Emigranten-' die eine gänzliche Umgestaltung der Besitzverhältniffe zur Folge
wählten, endlich die ErmordungKarl Ferdinand von Berry, desjenigen königlichen Neffen, aufder Kinderlosigkeit Ludwigs XVIII. und seines ältesten Bruder-