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Vierter Band.
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Viertes Kapitel: Frankreich.

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saßen Gerard, Sebastians Louis, die in der Kaiserzeit tätig gewesen waren;upont war überzeugter Republikaner, Casimir Perier und Lafitte gehörtenbr hohen Finanz an, Lignon und Dupin der Gelehrtenwelt. Talleyrand wurdessandter in London, und Lafayette erhielt den Befehl über die Nationalgarden.se Hauptschwierigkeit fand dies so bunt zusammengesetzte Ministerium in deristschaftlichen Not, in dem Prozeß gegen die vier bei der Revolution gefangenenttnister Karls X., in der Wahlrechtsfrage und der Organisation der National-ere- Der Not suchte man durch Beschäftigung der brotlosen Arbeiter zu steuern,"hei die Finanzen völlig herunterkamen; für die auf Hochverrat angeklagtenunister forderte die Menge das Todesurteil, und als die Kammer in Über-^ustimmung mit der Regierung die Abschaffung der Todesstrafe beschloß, kam^ Zu sehr ernsten Ausschreitungen der Massen, die die in Vincennes gefangen-»bhaltenen Männer zu töten versuchten. Da die Minister konservativer Richtungihrem Amt ausschieden und andere ihnen folgten, so bildete Lafitte" ueues Ministerium, in dem die Einheitlichkeit nicht größer war, als in demIten. Nun wurde der Prozeß gegen die Minister Karls X. vor der Pairs-"nnner beendigt, Polignac zu lebenslänglichem Gefängnis und bürgerlichemA ^ übrigen zu lebenslänglichem Gefängnis verurteilt. Dann wurde dieufhebung des Generalkommandos der Nationalgarde beschlossen und hierdurch^ dem König unbequeme Lafayette veranlaßt, seine Entlassung zu nehmen.

"E dann der König den Ratschlägen Lafittes zum Eintreten für Polen (Z 123)^cht beistimmen konnte, während er, ohne Lafitte Mitteilung zu machen, die^utervention der Österreicher in Italien (ß 124) guthieß, nahm Lafitte seine Ent-Mung; an seine Stelle kam Casimir Perier. Doch hatte Lafitte noch ein Gemeinde-^Istz, ein Wahlgesetz durchgebracht und die Nationalgarde neu organisiert. Die Ge-brnderäte wurden auf sechs Jahre von den Höchstbesteuerten und den sogenannten^pAitäten (Ärzten, Rechtsanwälten, Notaren usw.) gewählt; aus ihnen ernannte" Regierung den Maire. Das Wahlgesetz ermäßigte den Steuerzensus von 300auf 200 Franken und ließ die politische Macht den Reichen; auch in der"tronalgarde herrschte der besitzende Bürgerstand, da zu ihr nur FranzosenKPMt hatten, die direkte Steuern bezahlten und sich selbst ausrüsten konnten.^Esem besitzenden Bürgertum nun wollte Casimir Perier vor allem Ruhes»^ Ordnung schaffen, um endlich die schlimme finanzielle Lage zu heben. Er, durch eine Politik „der rechten Mitte" (justs miUsu) das Staatsschiff. llchen den Rückschrittsneigungen des Königs und den revolutionären Bestrebungen^ Fortschrittspartei mit fester Hand hindurchzusteuern. In der auswärtigen

MinisteriumLafitte2. Nov. 1830

Lafayette20. Mai 1834

12. März 1831

Ministerium

Casimir

Perier

Politik derrechten Mitte

^ maßte er das Ansehen Frankreichs zu wahren, wenn auch der von. ch nicht verhinderte Fall Warschaus (ß 123) große Aufregung im Landeq. Bedenklich jedoch war es, daß der König durch die Forderung, seine

Z'vUliste zu erhöhen, und durch seine gewinnsüchtigen Geldspekulationen imab/ Auslande die heftigste Opposition in der Kammer erregte. Vor allemIn «^mochte Casimir Perier die wirtschaftliche Not nicht zu überwinden. Lyöndad infolge der völligen Stockung der Seidenindustrie und der ^

and^^ verursachten Arbeitseinstellungen ein Aufstand aus, der sich auch inStädte fortpflanzte und nur durch ansehnliche Truppenmacht niedergeworfenven konnte.

k Gefährlicher wurden für den Julithron die Unternehmungen der Republi-. br, besonders als die auch nach Paris vordringende Cholera (§ 123) CasimirG dahinraffte. In Paris kam es bei dem Leichenbegängnis des liberalensjjj ^als Lamarque, der mit Lafayette und Lafitte den Mittelpunkt der Oppo-Rati gebildet hatte, zu Ruhestörungen, die jedoch von den Truppen und derUbu°-^Ä?asde unterdrückt wurden. Nach längerem Zögern berief der König eindies - "Rinisterium, in dem der Marschall Soult nominell den Vorsitz erhielt,

Hsj Aenheu Männer indes Thiers, Guizot und de Broglie waren. DiesesItenurn, das man spottend das „Ministerium aller Talente" nannte, hielt

Perier i-16. Mai 1832

Ministerium

Soult

11. Okt. 1832