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Vierter Band.
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Viertes Buch: Von der Julirevolution bis zur Februarrevolution.

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ohne dabei doch von der rücksichtslosen englischen Weise, die nurInteresse des eigenen Landes kennt, abzulassen, und hin und wieder, wreChina, den Schwächeren mit Füßen zu treten. In Asien begannAfghanistan die russisch-englische Frage ihre Schatten vorauszuwms ^und deshalb wurde die Annäherung Frankreichs, das „herzliche 14vernehmen" gern gesehen, das aber durch die Ereignisse in Spanien nden türkisch-ägyptischen Krieg bald einen vollen Bruch erlitt (§ 1^-

Kanada Ju Kanada, besonders in dem einst zu Frankreich gehörenden und größtenteils

Franzosen bewohnten Unterkanada, waren viele Beschwerden über Druck der Reglersüber Bevorzugung der englischen Ansiedler vor den altfranzösischen laut gewordenhatten, namentlich seitdem der talentvolle Papineau das Haupt der Oppositionspartei Sworden war, eine große Aufregung erzeugt. Angestiftet von den Nordamerikanern, dieiss? nördlichen Staaten ihrer Union beizufügen wünschten, verlangten die Kanadier drei P üsl 'die ihre Selbständigkeit sicherstellen sollten: Wählbarkeit des bisher von dem .

Statthalter aus Beamten und Richtern ernannten Gesetzgebungsrats (Oberhalb 'Ausdehnung des dem H ans e der Gemeinen (Assembly) zustehenden SteuerbewilliguErechts, Verantwortlichkeit des den Gouverneur umgebenden Verwaltungs-^ ^gegenüber der gesetzgebenden Gewalt. Als diese Forderungen abgelehnt wurden, övon den untercanadischen Stünden eine Steuerverweigerung. Dazu brachen an verschiedeOrten Aufstünde aus, amerikanische Freiwillige erhöhten den Mut der Kinder der Frery(Jndependenten), Englands Herrschaft über Kanada schien zu wanken. Aber durchheit und Tatkraft schlug die britische Regierung die drohende Bewegung nieder-nährte die Nationaleifersucht der britischen Bevölkerung gegen die französische und erzedadurch Spaltung unter den Kanadiern, sie nahm eine kriegerische Haltung gegsüAmerikaner an und schickte den tatkräftigen Lord Dnrham als Gouverneur mit dlkMrischer Gewalt nach Kanada. Dieser stellte durch Kraft und Milde die Ordnung wiederIn der Folge wurden Einleitungen getroffen, sämtliche britische Besitzungen in Nordanierdurch eine gemeinsame Repräsentativverfassung zu einem Staatsganzen zu vereinigen.

In Ostindien war es den Engländern durch kluge Einmischung in die Thronkännder mohammedanischen Fürsten gelungen, ihr Gebiet über das rechte Jndusufer auszudetzund sich der wichtigen Handelsstädte Peschaur, Kabul, Ghasni, Kandahar u. a. durch BesatzungAfghanistan zu versichern: da glückte es dem russischen Einflüsse, das streitbare Bergvolk der Asgtzh?1840 zum Kampf gegen die Engländer zu reizen. In Kabul, Ghasni u. a. O. wurde die britN 'sBesatzung vertrieben und unter der Anführung Dost Mohammeds und seines energb^ ^Sohnes Akbar alles Land bis zum Indus mit wilder Kriegswut erfüllt: nur in Dsch^ ^hielt sich der tapfere General Säle durch die heldenmütigste Verteidigung. Afghanistanunhaltbar, aber die beleidigte Nationalehre Englands forderte Rache; darum unternahmGouverneur Ellenborough einen neuen Feldzug. Jstalif und Kabul gingen inauf, und alles Land der Afghanen vom Jndusufer bis an den Hindukusch wurde mit Fsund Schwert schwer heimgesucht. Dann verließen die britischen Heere Afghanistan, nMwWaffen gegen nähere Feinde zu kehren. Sind, ein großes Land am südlichen 3" '

dessen Emir mit den Afghanen verbunden gewesen war, wurde vom General Aap >bekriegt und nach Eroberung der Hauptstadt Hyderabad dem englischen Gebiet angegüe ^Lord Ellenborough, dessen kriegerischer Sinn dem Handelsgeiste der ostindischen Komp"nicht zusagte, wurde zwar auf deren Betreiben zurückgerufen und durch Sir W. Hardl 8ersetzt, allein so friedfertig des letzteren Instruktionen waren, so konnte er doch einem tz"nückigen Kriege mit den Sikhs nicht ausweichen, einem Kriege, der nach vielen nwKrieg gegen rischen Schlachten, wobei der tapfere Säle den Heldentod starb, mit dem Siege der öväflwd Waffen endigte. Die Sikhs, in ihrer kriegerischen Macht gebrochen und von einem1848 haften Weib (Rani) regiert, mußten sich den Frieden von'Lahore gefallen lassen, „die Selbständigkeit ihres Reichs vernichtete. Zwei Fürsten regierten seitdem Lahme Ndem reizenden Tale von Kaschmir unter der Oberhoheit der ostindischen KoMp^Umsonst versuchten die Unterworfenen zwei Jahre später noch einmal das Glück der Wall .1848—1849 nach einem wechselvollen Kriege wurden sie von General Gough abermals besiegt, ^der neuer Gouverneur Lord Dalhousiedem Reiche der Sikhs ein Ende machte, dw stsmeßlichen Schätze des alten Herrschers Rundschid Sing wurden die Beute der Engm ^Darunter befand sich der größte Diamant Kohinur (Lichtberg), welcher, nachdem er i ^1851 großen Londoner Ausstellung (Z 366) geprangt hatte, dem britischen Kronschatz übergeben KDie innere Zwietracht zwischen Mohammedanern und Hindu, der Neid und die Feindsw

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