Achtes Kapitel: Rußland.
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China
§ lSl.
heimN^^oruen Fürsten untereinander und der Haß der gedrückten Völker gegen die ein-Despoten erleichterten den Engländern die Ausbreitung ihrer Herrschaft. Imdes oob entsetzte Dalhousie den König von Audh, der in Lahore seine Residenz hatte,
?*ones und fügte das Reich den britischen Besitzungen bei.den - "ber einen Teil Hinterindiens wurde die britische Herrschaft ausgedehnt durchd>nJahre 1825 begonnenen Krieg mit den Birmanen. Schon im nächsten Jahr BirmaJraw"i>8 b Birmanen durch Campbell und Säle, welche von Rangun aus denA e ^ aufwärts zogen und die Hauptstadt Ava bedrohten, genötigt, die LandschaftenEnaM^ Assam abzutreten. Im Jahre 1852, als die parteiische Rechtspflege dertvaN ""en neuen Ausstand hervorrief, fiel auch Pegu samt dem Küstenreich in die Ge-^ europäischen Großmacht.
des minder wichtig und erfolgreich für die Ausbreitung der englischen Herrschaft und
j^is^^^en Handels war der Krieg mit China. Zwischen den Chinesen und der Ost-aus "r Kompanie bestanden alte Handelsverbindungen, die von Canton und Macao^Er Vermittlung der chinesischen Hang-Kaufleute (Mäkler) unterhalten wurden.
Nur Ostindische Kompanie unbedingt in den östlichen Meeren herrschte, kamen
kindiun " ^nige Störungen der Handelsverhältnisse vor, indem die klugen Kaufleute demBarü ^ Hochmut und Nationaldünkel der Chinesen, die auf die fremden „rotborstigenbieai Verachtung herabsahen, nicht schroff entgegentraten. Als aber die englische
ben ostindischen Handel unter ihre eigene Leitung nahm und dadurch zu demsjm^?*!cher des „himmlischen Reichs" in eine veränderte völkerrechtliche Beziehung trat,
^Ue ^ Handelskonflikte einen mehrjährigen Krieg zwischen den beiden Reichen herbei, derIm ^Wießung des chinesischen Weltreichs für den europäischen Verkehr zur Folge hatte,der 1888 erließ die chinesische Regierung, besorgt über die gefährliche Wirkung OPiumlrieg.
dez ^.^°uden Opiumkonsumtion, ein strenges Verbot gegen den Verbrauch und Verkauf 1889—1842dieses "ne Maßregel, welche dem Handel der Engländer, die aus der Einführung
derla ^Ekelz unermeßliche Summen zogen, schwere Wunden schlug. Infolge dieses Verbotsber chinesische Gouverneur Lin die Auslieferung alles in Canton vorrätigennad ließ 28000 Kisten Opium im Werte von vier Millionen Pfd. St- vernichten,diäss ber Anfang der Feindseligkeiten. Die britische Flotte befuhr die chinesischen Ge-ober ö um den Forderungen der Handelsherren auf Entschädigung Nachdruck zu geben. Dalvnni * Krieg aus Rücksicht für den Teehandel, der dadurch eine Störung erleidenbvn A h^n Engländern anfangs kraftlos geführt wurde, so suchte die kaiserliche Regierunghau!, l die feindliche Macht hinzuhalten, indem sie stets über Friedensbedingungen unter-Und ^er uw abschließen ließ. Endlich erkannten die Engländer ihre fehlerhafte Politikdie M tatkräftigen Maßregeln. Sie besetzten die Insel Tschusan und bedrohten
Nsta s ^ Stadt Nanking. Dies brach den Widerstand der Chinesen. Es kam ein Friede ii. Aug. 1842Wvr^' ^dcher den Engländern fünf chinesische Häfen eröffnete, 22 Millionen Dollarsch und die Insel Hong-Kong überließ. Der Opiumhandel bestand fort.
1889
Nikolaus I.-1855
Achtes Kapitel.
Rußland.
Russische Zustände unter Nikolaus I. Erst nach Bewältigung M-olmstark "E^en Militärrevolution, deren Urheber teils auf dem SchafottNi k^' in Sibiriens Bergwerken schmachten mußten, gelangte Kaiserendeter A ^ ^ ruhigen Besitze des Thrones und regierte nun als voll-
ricbte^^ "tzch ^ Rußland verbreiteten Ideen der französischen Revolutionschaft ^ bem politisch unreifen Volle nur Verwirrung an. Geheime Gesell-^und^- bildeten sich besonders unter den jüngeren Offizieren, ein nördlicherüber Petersburg, ein südlicher in der Festung Tultschin. Die Unklarheitstzruh b Thronfolge beim Tode Alexanders I. (Z 114), da sowohl der nächstehätten'' Zaren, Konstantin, wie auch Nikolaus auf den Thron verzichtet8>n ' Ebn den Verschworenen die beste Gelegenheit, die Revolution zu be-
>zn Petersburg meuterte das moskauische Garderegiment, andere Garde- 2 «. Dez. i8W