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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1363 .
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Fortgang
des Krieges 8 Schleswig-Hotstein. In diesen Sturz der Revolution wurde
auch Schleswig-Holstein hineingezogen. Während des Waffenstillstanvon Malmö (§ 164) waren auf beiden Seiten die Truppen verstärkt woro ^Im März 1849 hatte dieser sein Ende erreicht, und da die F^densvHandlungen zu keinem Ergebnis geführt hatten, so kündigte ihn Damark zu einer Zeit, wo es von seiner Seemacht Gebrauch machen könn ^Die von Preußen und Dänemark gemeinschaftlich für die Dauer ^Waffenstillstandes in den Herzogtümern ernannte Regierung legte ihre Vo
macht nieder, worauf die Frankfurter Zentralgewalt eine S t a t t h a l t e
schaft für beide Lande bestellte (Wilh. Beseler, Graf Reventlow-PrE^Nun rückten die Reichstruppen von neuem in Schleswig ein; der ,tische Herzog Ernst II. von Koburg-Gotha war bei ihnen, ebenso Prinz AMvon Sachsen; mutvoll und ohne Stammesneid fochten hier Preußen nBayern, Hannoveraner und Württemberger, Norddeutsche und SüddeuWgegen den gemeinsamen Feind, ein schönes Bild deutscher Eintracht-jenen trüben Tagen, als durch die schwankende Haltung der PreußWRegierung gegenüber der Reichsverfassung eine beklommene Stimmung naller Gemüter bemächtigt hatte, wurden die Patrioten durch die unwartete Nachricht erfreut, daß die deutschen Truppen siegreich gegeu .
5. April I84S Dänen gefochten, daß sie im Hasen von Eckernsörde durch Stranbatterien das dänische Linienschiff Christian VIII. in Grund geschwn ^die stolze Fregatte Gefion nach Vernichtung ihres Steuerruders 1Ergebung gezwungen und die deutsche Flagge auf derselben aufgePchEhätten. Die Nachricht war ein Lichtstrahl in das Dunkel der RuWAngelegenheiten. Bald nachher wurden im Sundewitt, der Insel Allis. Apm gegenüber, die festen Düppeler Schanzen von bayerischen und sächsisch,Truppen erstürmt und die Dänen zurückgeworfen. Bei diesem Unternehmeerkämpfte sich der bayerische Oberstleutnant v. d. Tann, schon im vorigJahr als Anführer des Freikorps durch ritterliche Tapferkeit hervorrage^neue Lorbeeren. Der General v. Bon in, Oberkommandant der fch^swlgholsteinischen Truppen, erstürmte die jütische Grenzstadt Kolding,als die dänische Armee ihn daraus verdrängen wollte, diese in einer blutigSchlacht und erzwäng sich mit seiner kleinen Schar durch einen neueSieg bei Gudsoe den Einmarsch in Jütland. Aber die preußischen " .deutschen Truppen unter General v. Prittwitz zauderten. Währedie schleswig-holsteinischen Soldaten, welche den geschlagenen Feind kaumbegierig bis unter die Wälle der Festung Fridericia verfolgt hm ^vor dieser Stadt dem Feinde blutige Gefechte lieferten, blieben diein ihren Quartieren in Schleswig. Kein Wunder, daß das Mißtrauenneuem rege wurde, daß man Zweifel auswarf, ob es den Preußen ^dem Kriege Ernst sei. Und als Prittwitz endlich langsamen Auges n ^Jütland bis Beile vorrückte, gingen die Preußen so schonend zu WM 'daß man deutlich die Absicht erkannte, nur so lange einen Schernrr^zu führen, bis es den Diplomaten gelungen sein würde, die bereit» agekündigten Friedensunterhandlungen zum Abschluß zu bringen-Bewegung in Deutschland selbst hatte nämlich einen so drohenden Ehm"^angenommen, daß die preußische Regierung nichts sehnlicher wünschte, ^des nordischen Krieges entledigt zu sein, zumal da England und RutzDänemark begünstigten und in die Trennung der vereinigten HerMsUvon dem dänischen Königreiche nicht willigen wollten. Auch galt K
20. April
24. April7. Mai