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Vierter Band.
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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1863. ^

180.

Erster Teildes österr.--sardinischenKrieges

Flammen auf, man hoffte nun endlich mit Hilfe des Papstes Pius ^ "der als der nationale Retter angesehen wurde, zur Befreiung zu gelange -auch von Karl Albert, dem Könige Sardiniens, erwartete man den Kainpi7.Mlirz 1848 gegen Österreich. In Venedig brach auf die Kunde von der Wiener Revotion (Z 158) der Aufstand los, eine provisorische Regierung unter deaus dem Gefängnis befreiten Man in wurde gebildet; gleichzeitig kamin Mailand zu Barrikadenkämpfen: aus beiden Städten mußten ^Österreicher weichen. Ohne Kriegserklärung rückte nun sofort KarAlbert, „das Schwert Italiens", dem zahlreiche Freischaren (Crociati d-^Kreuzfahrer) des mittleren Italiens folgten, in die Lombardei ein, beseist8. April Mailand und zog nach dem siegreichen Treffen von Goito gegen das seiPeschiera. Doch bald änderte sich die Lage: Radetzky, der mehr a sachtzigjährige österreichische Feldmarschall (geb. 2. Nov. 1766), besiegte6. Mai Santa Lucia unweit Verona die an Zahl überlegenen Feinde;

denklich war auch, daß die Mazzinisten in Mailand den König umunterstützten, aus Besorgnis, daß ihr republikanisches Ideal nicht ersuwürde, und daß der Papst die anfangs gesandten Hilfstruppen zurückMAllerdings erschien nun Garibaldi mit Freischareu aus Amerika Nmarschierte nach den Voralpen, doch brachte das wenig Gewinn.

Garibaldi Giuseppe (Josef) Garibaldi, am 4. Juli 1807 in Nizza als Sohn eiu^manns geboren und selbst zu dem Geschäft des Vaters erzogen, schloß sich 1834 anan und mußte daher nach Frankreich flüchten. In der Heimat zum Tode verurteilt, 1er jahrelang ein unstetes Wanderleben, zuerst in Tunis, dann in Südamerika, wo erbefehlshaber der Marine von Montevideo und Chef einer italienischen Legion wurde.verband er sich mit einer Brasilianerin, Anita, die er aber, weil sie vermähltrechtskräftig heiraten konnte. Sie begleitete ihn treu auf seinen abenteuerlichen oAuf die Nachricht vom Ausbruch der nationalen Bewegung in Italien kam GaribalApril 1848 nach Nizza zurück und organisierte ein Freischarenkorps.

Gegen Ende des Monats durchbrach Radetzky die Linie von Cnr^^tone und öffnete sich den Weg nach Mautua, um dieselbe Zeit, als KAlbert nochmals bei Goito siegte und Peschiera einnahm. Dafür na'dann der Feldmarschall die Stadt Vicenza, während der pieinontesll^König sich zum König von Oberitalien ausrufen ließ.lungen, die dann auf Veranlassung des österreichischen Kaisers unter englff l .Vermittlung angeknüpft wurden, führten nicht zum Ziel, obgleich ^r Kain die Abtretung der Lombardei willigen wollte. Der tatkräftige Naodrängte auf energische Fortsetzung des Krieges und erfocht bei Custozza elSieg, der Österreichs Waffenehre aufs glänzendste herstellte. In raschSiegeslaus rückte er dann, die bei Goito und Volta nochmals ^schlagenen Feinde vor sich hertreibend, in die Lombardei ein und v ^seinen Einzug in Mailand. Bedroht von der Volksmasse und als ^räter geschmäht, hatte Karl Albert unter dem Dunkel der NachStadt verlassen und schloß nun den Waffenstillstand von -vlö ^vano. Radetzky, ebenso mild und menschenfreundlich als tapfer ^tatkräftig, schändete seinen Sieg durch keine Grausamkeit. Die fluch - ^Mailänder kehrten allmählich still und gedemütigt zurück. Garibal^noch einige Zeit mit seinen Freischaren oberhalb Como umher,von den Feinden bedroht zuerst in der südlichen Schweiz eine Ztzl / ^statte suchte, dann aber in dem aufgeregten Rom (Z 181) einen guniBoden für seine kriegerische Tätigkeit fand. , ^

Damit war jedoch der sardinisch-österreichische Krieg noch nrch

27. Mai

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