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Drittes Kapitel: Die Revolutionen in Italien und Ungarn.
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Ende.
Gioberti
Karl Albert, von den Radikalen, die das gemäßigt-liberale Ministe-
verdrängt hatten und in der Kammer das Übergewicht i«dmach-n
23. März
besnL '"verri verdrängt hatten und m der Kammer dastrii, ü,'. ^mitgerissen, von der republikanischen Propaganda, die in Rom^Ümürte itzi) seiner Herrschaft bedroht, faßte in der Verzweif-drx,^ . Entschluß, das Kriegsglück abermals zu versuchen. Im März 1849^ großes sardinisches Heer, bei dem sich mehrere polnische AnführerAh ^orino, Chrizanowski u. a.) befanden, über die lombardische Grenze,dei viertägiger Feldzug Radetzkhs, in dem er die blutigen Siegeöer .^tara und Novara über die ausgedehnten Truppenabteilungen'derp'es"^ erfocht, setzte den Unternehmungen ein schnelles Ziel undHallte.die Hoffnungen der italienischen Patrioten. Ramorino aus8ttr^' ^ dem Falle Polens (Z 123) als unsteter Abenteurer umher-Abriet in Verdacht der Verräterei und wurde kriegsrechtlich^ .°t>e verurteilt und erschossen. Karl Albert, an seinem Glücke
zweifelnd entsagte der Krone zugunsten seines Sohnes ViktorVät^^bl ii., flüchtete sich aus verborgenen Wegen aus dem Lande seinerNeck? und suchte im fernen Portugal eine Ruhestätte; wenige Monate^ Ätzer befreite ihn der Tod von allen Leiden. Der junge König Viktor so. Junschloß mit dem siegreichen Feldmarschall einen Waffenstillstandder s . ^ unter englischer Vermittelung den Frieden von Mailand, s. Aug.ftzr HLande keine Gebietsabtretung, Wohl aber eine hohe Schuldenlastd^^ogskosten auferlegte. Von da an schritt die sardinische Regierung aufliberaler Reformen und innerer Entwicklung ohne Störung fort.
Bre^^ ^ Rücken des österreichischen Heeres erfolgter Aufstand inem wurde von dem schonungslosen Feldmarschalleutnant Haynau,fy bl ÜErlichen Sohne des Kurfürsten Wilhelms 1. von Hessen, mit. ftzer Strenge unterdrückt, daß dieser den Beinamen „Hyäne vonMilb^ ' — Nur die Lagunenstadt Venedig war durch die
^^ludliche Festigkeit ihrer Lage vermögend, dem österreichischenvon i^Mngsheere noch monatelang zu widerstehen. Man hoffte auf ZuzugMim ^rst als nach der Kapitulation von Vilagos (Z 184) jede Hoff-
^tadi'k erfolgreichen Ausgang des Kampfes verschwunden und die
Ayi durch die innere Zerrissenheit und den äußeren Feind in die höchste30 lvar, s^ uuch Venedig Vertragsweise den Österreichern.
31. MärzVenedig
24. Aug.
stg^t hielt Radetzky seinen feierlichen Einzug in die stolze Lagunen-
^ntk'i ?"Min, der an der heldenmütigen Verteidigung Venedigs den größtenals floh nach Frankreich, wo er, jede Unterstützung von sich weisend,
keit ^^achlehrer seinen Unterhalt suchte. Er sollte den Tag der Unabhängig-^bnt uicht mehr erleben; er starb am 22. Sept. 1857. Ein Jahr-
^aterii wurde seine Asche nach Venedig geführt und in der befreitenMem ^ beigesetzt. Daniel Manin und Georg Pallavicino Trivulzio,Üatrioi'sl Eesten milanesischen Adelsgeschlechter entsprossen, der einst seinedem Freiheitsbegeisterung mit vieljähriger lebensvoller Hast auf^isch gebüßt hatte (Z 108), waren die Begründer des italie-
National Vereins, in welchem in den fünfziger Jahren sich Re- Aug. iss?land»- ^d Konstitutionelle zur Befreiung und Einigung des Vater-^ um das Kreuz Savoyens scharten.
in der Lombardei und Venetien schlug auch ihre Wellen in die be-
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"disorisch
Staaten. Der Herzog von Modena, Franz V., entfloh im März 1848, eine' Regierung wurde ernannt, der Herzog des Thrones für verlustig erklärt und
Modena
29. Mai