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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1863.
Z181.
Parma
19. April
Toskana
25. Aug. 1848
23. Jan. 18494. Febr.
Niederwer-fung der Re-volution
der Anschluß an Sardinien beschlossen. — In Parma zwang die drohende Hvffuvg,Volkes den Herzog Karl II- Ludwig von Bourbon zur Bewilligung allerForderungen, worauf derselbe, nachdem er eine Regentschaft eingesetzt hatte, das ^ließ. Dann schloß sich auch Parma an Sardinien an und wurde von sardinischen TrUPVbesetzt. — In Toskana hatte zwar der Großherzog Leopold II. schon an I? ^eine liberale Verfassung verkündigt, aber die revolutionäre Partei war damit nicht lowsAls dann bei einem Ausstande in Livorno, wo der Advokat Guerazzi der HaupMV^war, das Militär gemeinschaftliche Sache mit den Aufständischen machte, da denn ,eingeschüchterte Großherzog ein Ministerium Montenelli - Guerazzi, flüchtete aberGaeta. Eine provisorische Regierung wurde nun eingesetzt, die eine konstituierendesammlung einberief. Diese übertrug Guerazzi die exekutive Gewalt in Form der Dm» ^Die Siege Österreichs in Oberitalien wirkten auf diese mittelitalischen Bewegung^stimmend ein. Schon am 1V. August 1848 wurde Franz V. von Modena von denreichern in sein Land zurückgeführt. Österreichische Truppen besetzten auch Parwarichteten hier eine Militärherrschaft ein, da der Herzog noch nicht zurückzukehren wag^Nach Kündigung des Waffennstillstandes zwischen Sardinien und Österreichzogen noch einmal die sardinischen Truppen in Parma ein, mußten aber nach der Sch ,bei Novara den Österreichern wieder weichen. Inzwischen hatte der Herzog zugunsten st ^
14. Rärz 184g Sohnes Karl VI. die Regierung niedergelegt, der sie im August antrat und lohnest
Reaktion begann. — Leopold II. von Toskana wandte sich aus Gaeta an den ^
Österreich um Hilfe. Als dieser damit zögerte, gab eine in Florenz ausgebrochene Beweg ^dem Großherzog die Freiheit des Handelns wieder. Guerazzi wurde verhaftet un ^27. Juli provisorische Regierung gesprengt; Leopold ließ sich von österreichischen Truppen zuriiafayDie freisinnige Verfassung wurde trotz der entgegengesetzten Versprechungen aufgeyGuerazzi einige Jahre eingekerkert und dann aus dem Lande gewiesen.
§ 181. Die Revolution in Sizilien nnd Rom. Ebenso wie inItalien wurde die in Unteritalien schon ausgebrochene Revolution (8 .durch die Nachrichten von der Februarrevolution verstärkt.verlangte ein eignes Parlament und eine eigene Armee, schus sich, als KoFerdinand II. das verweigerte, eine provisorische Regierung unter Rug(E„15. März Settimo und sprach die Entthronung der Bourbonen aus-
dann König Ferdinand, ermutigt durch den österreichischen Sieg bei §vNLucia iß 180), einen Staatsstreich zur Beseitigung der für Neapel erlassen-,Verfassung (Z 124) unternahm, eine Erhebung der Bürgerschaft von Neap
15. Mai 1848 unterdrücken ließ und, wie vor fünfzig Jahren die Königin Karoline Zdie wohlhabende Bevölkerung seiner Hauptstadt der Mord- und Rauvsn^
II. Juli
der Lazzaroni preisgab, stieg der Haß gegen ihn noch mehr: Sizilien
wäh^
Albert Amadeus, Herzog von Genua, einen Sohn Karl Alberts
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4. Sept.«., 7. Sept.
Piemont, zum König. Aber trotz des Anerbietens Englands, diesen ^einem englischen Kriegsschiffe nach Sizilien überzuführen, schlugAlbert die Krone für seinen Sohn aus, da die Kriegslage infür ihn nicht mehr günstig war (Z 180). Die Siege Radetzkhsin König Ferdinand die Hoffnung, Sizilien wieder unterwerfen zu kdwNoch lag in der Zitadelle von Messina eine starke neapolitanische Eesastv ^dorthin sandte er den General Filangieri, und es erfolgte von der Zffaund der Flotte aus eine furchtbare Beschießung Messinas. die
König den Beinamen II rtz koindg, oder dombatoro
(„BombenköM
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April 184S
verschaffte. Zwar kam nun unter französischer und englischer VernMeine Waffenruhe zustande, aber die Verhandlungen hatten trotz derwilligung eines besonderen Parlaments keinen Erfolg, da die ProvisorsRegierung an der Forderung eines eigenen Heeres festhielt. Als dann ^Frühjahr 1849 der König von Sardinien den Krieg wieder eröffnete (8 ^ bbegann auch in Sizilien der Kampf von neuem. Eine zahlreiche von oPolen Miervslawski (H 178) befehligte Fremdenlegion zog den