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Vierter Band.
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366
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30. April

9., 19. Mai1849

3. Juli

Ergebnis

Beginn desKrieges

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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1863.

daß sie als Freunde kämen, um die Ordnung und die gesetzliche Freihe'zu schirmen und die Besetzung des Kirchenstaats durch die Österreicher ichNeapolitaner zu verhüten — die Demokraten bereiteten den anstürmendeFeinden einen hartnäckigen Widerstand. Der erste Angriff der Franzoflbei der Porta Sän Pancrazio scheiterte. Um ihre Gegner zu trenno-knüpsten hierauf die Triumvirn mit dem französischen Befehlshaber llnttl,Handlungen an und schloffen eine achttägige Waffenruhe, die Garibmklug benutzte, um die Neapolitanischen Truppen bei Palestrina ichBelle tri anzugreifen uud über die Grenze zurückzuschlagen. AlsdieUnteuHandlungen nicht zum Ziele führten, begannen die Franzosen von neuezu stürmen. Aber auch diesmal stießen sie bei dem Pancraziotore und aandern Orten aus den heftigsten Widerstand, so daß sie erst nach Woche"langen blutigen Kämpfen endlich Vertragsweise in den Besitz der Stakamen. Die Barrikaden wurden sofort geräumt, die provisorische Rechrung aufgelöst und eine militärische Fremdherrschaft errichtet. Mazff"floh, Garibaldi führte einen Teil der Truppen nach Sän Marino ""ging dann wieder nach Amerika. Der Papst beharrte noch lange in sei"freiwilligen Verbannung und in seinem Groll gegen die Stadt; erst"12. April 1850 erfolgte seine Rückkehr. Seitdem wurde in Rom die,durch eine französischeBesatzung aufrechterhalten, allein die Räudebanden, die unter verwegenen Anführern das Land durchstreiften, ga"Zeugnis von dem tiefen Verfall der gesellschaftlichen Ordnung und ""der Ohnmacht der Regierung.

So war die liberale und nationale Bewegung überall unterlegs 'Seit dem Falle Mailands und Venedigs breitete der Doppeladler s^"Flügel aufs neue über das lombardisch-venezianische Königreich, in

eine

und Unteritalien prangten wieder die Fahnen der legitimen Herrscher,die hoffnungsreiche italienische Trikolore hatte nur noch in Sardinien e

Freistätte. Pius IX. gab durch öffentliche Büßgänge seine tiefe Reue

übck

seine liberalen Sünden kund, und in Neapel herrschte ein finsteres,Rachsucht und Grausamkeit geleitetes Reaktionssystem.

L. Ungarn.

§ 182. Die Revolution in Ungarn. Herstellung der österreichü'EMonarchie in ihrer früheren Gestalt und mit der ganzen Zentralgewder alten Reichsregierung war seit dem Falle Wiens das Ziel dergelben" Partei, die nunmehr die Leitung der Dinge in die Hand nahDer Thronwechsel in Wien (§ 169) rückte den Ungarn die Gefahr nah 'die ihnen von dem Kaiser Ferdinand erteilten Zugeständnisse (8 "wieder zu verlieren. Deshalb protestierte der ungarische Reichstagdenselben uud verwahrte sich gegen alle Regierungshandlungen des ue .Kaisers Franz Joseph, ehe derselbe dem Herkommen gemäß in Ungarn ,wäre und die Verfassung und Rechte beschworen hätte. Uud um dem drohenKriege, zu dem in Österreich die ausgedehntesten Rüstungen geina.wurden, kräftig begegnen zu können, erließ Kossuth glühende Aufl'

an Ungarns waffenfähige Mannschaft und bewirkte dadurch, daß M

kurze"

Frist ein Heer von 200000 Mann, teils reguläres Militär, teils La"wehr (Houved), unter den Waffen stand. Am 16. Dezember brach o ^Windischgrätz gegen Ungarn auf. Unter leichten Gefechten W»r