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Drittes Kapitel: Die Revolutionen in Italien und Ungarn.
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4., 5. Jan.1849
Kampf ander Donau
Hitte derRussen
Erneuerungdes ungari-schenKampfes
ein Ödenburg, Preßburg, Raab u. a. ohne sonderlichen Widerstand
^ genommen, dann näherten sich die kaiserlichen Truppen der Hauptstadtn ."^Pesth. Als Windischgrätz die don Graf Batthhanyi begehrtenz ^Handlungen ablehnte, verließ Kossuth in der Nacht vorn 4. auf den^."ch^uar die Hauptstadt und zog nach Debreczin,die Krone des heiligenDp n ' ^ Reichsinsignien und die Banknotenpresse mit sich fortnehmend,s Landesverteidigungsausschuß und die Deputierten des Reichstags be-? chu. Am folgenden Tage hielt der Feldmarschall mit dem Banus^sich seinen Einzug in Buda-Pesth.
Tl: ^ verweile ging der Kamvf gegen die Serben an der Donau undb weiter, und nicht minder wütete der Nationalkrieg in Sieben-A *8en 168). Die Sachsen riefen zu ihrem Schutze die österreichische
^ier General Puchner ins Land; doch konnte dieser wenig F°br. i84gAchten, da der polnische General Bem, der den Oberbefehl über die, Arischen Truppen in Siebenbürgen erhielt, ihm an Streitkräften über-war. Kronstadt und Klausenburg fielen in die Hände der Magyaren,s^!..Herinannstadt wurde von Bem hart umschlossen. Da riefen die Aus-wlÄr ^ sächsischen und Walachischen Landtages unter österreichischer Ver-«> "Mg hie Russen zu Hilfe. Diese folgten bereitwillig dem Rufe.
^ ^al Engelhardt rückte mit 60000 Mann in Siebenbürgen ein und AprilWZte nach heftigen Gefechten Kronstadt und Hermannstadt. DadurchAgten die österreichischen Trupen freie Hand zu weiteren Unternehmungen,den ^ ^ österreichische Regierung mit der Einnahme von Buda-Pesth'chn ^b^wsckM Ausstand beendet zu haben glaubte, ernannte sie den BanusIn . chich znm Gouverneur von Dalmatien, bewilligte die Absonderung der^wodschaft Serbien und stellte die Auflösung der Union zwischen Ungarndes ?ffbenbürgen in Aussicht. Das erregte aber die für den FortbestandH .Königreichs besorgten Ungarn zu neuem heftigem Kampfe. Polnischew ^wnten, unter ihnen Dembinski, schlössen sich den Ungarn an,Hoffnung, dadurch die Wiederherstellung Polens zu erlangen. Frei-Abenteurer strömten in Masse zu Kossuths Fahnen. Nach der
cigigen, unentschiedenen Schlacht von Kapolna zogen die ungarischen
„..^Wieder in die Niederungen der Theiß zurück. In Olmütz überschätztek oen Sieg, oktroyierte die österreichische Gesamtverfassung (Z 169) undvea ^wit tatsächlich die ungarische Verfassung auf. Das steigerte die Er-m ^r Ungarn, die auch dadurch wuchs, daß nun Siebenbürgen wiederräi, Gewalt kam. Die Russen mußten Hermannstadt und Kronstadt
^ Wen und sich über die Grenze zurückziehen; Puchner, von Bem bis"^tenturmpaß verfolgt, suchte Schutz in der Walachei.
L ^uit dem Beginne des Frühlings unternahm Windischgrätz von derxi^Wfftadt aus einen Gesamtangriff auf die Ungarn; durch einen ver-zu ^ ' Vormarsch aller Truppenabteilungen hoffte er die Festungen zu Fallder und dann die magyarischen Heere in den sumpfigen Niederungen
K» M erdrücken. Aber seine Pläne scheiterten: in mehrfachen
ged?' " wurden die Österreicher bis nach Gödöllö und Jsaszeg zurück-feü, ^ und hier auf dem Rakosfelde völlig geschlagen. Die Donau-s. ApE i84slac,p"^ Komorn trotzte den heftigen Angriffen des kaiserlichen Be-'Wrigsheeres mit solchem Erfolg, daß Feldzeugmeister Melden zuletztaus ^ Beschießung abließ und die Festung durch enge ümlagerungöuhungern beschloß. Immer mehr näherten sich nun die Magyaren,
Siege derUngarn