Band 
Vierter Band.
Seite
393
JPEG-Download
 

Duftes Kapitel: Das Ende d. russ. Übergewichtes u. d. Selbstbestimmung d. Völker. I93

September in fünf Departements wiedergewählt und vereinigte nicht275000 Stimmen auf sich.

V>abs ^ mächtige Wahlagitation begann nun für die Präsiden ten-der A «^^e Feinde der Republik sahen in dem Prinzen nur die HoffnungschliÄ -U „Louis Napoleon ist die Zukunft; er vereinigt alles unda-i ^t nichts aus," so formulierte Emil de Girardin, der treue Partei-ki des Prinzen, die Wahlparole. Schon hörte man überall in ParisAb/ r ^ Provinzen das „Viva diaxolöon", sogar das „Viva I'bllnpsraur".bon^i ^ hoffnungsvollsten Bonapartisten überraschte das Ergebnis: P?A°nt20 ^ Millionen Stimmen fielen 5 ',2 Millionen auf den Prinzen. Am^-^-E

der P ^mber trat er sein Amt an und leistete den Eid auf die Versassnngdvra indem er noch die Worte hinzufügte: „Meine Pflicht ist mir

k^^eichnet; ich werde sie als Mann von Ehre erfüllen. Ich werde einen0 des Vaterlandes in jedem sehen, der, was Frankreich aufgerichtetvon ungesetzlichem Wege zu ändern suchen würde." Er zog die Zügelder ?°**chmein fest an. Nach außen setzte er zunächst die friedliche Politik7*ovisorischen Regierung fort, ergriff aber die Gelegenheit, durch dieder ^Herstellung der päpstlichen Herrschaft in Rom sich die FreundschaftVers ^ M erwerben (K 181). Im Mai 1849 löste sich die konstituierendedi„s ^mlung auf und machte einer legislativen, gesetzgebenden, Platz. Indie Monarchisten und Klerikalen die Mehrheit, aber dem inM ^hhaltenen Legitimismus und Orleanismus stand fest geschlossen dief^e "r^tät der sozialdemokratischen Abgeordneten gegenüber, die die Grund-Van, ""b* roten Republik" vertraten und sich sehr bezeichnend den altenals ^ Mrg" beilegten. Diese Bergpartei erregte in den Junitagen, is.Junii8isPar's^ ^hkin, an der Donau und am Tiber der Kriegssturm tobte, indie Lyon neue Aufstände, die aber schnell unterdrückt wurden und

rsiucht der Führer (Ledru-Rollin u. a.) und die Verschärfung derder Ä^rhe zu Folge hatten. Die schnelle Unterdrückung dieses Ausstandesikalen beschleunigte auch die Niederlage der deutschen Gesinnungs-!stn in Baden und in der Pfalz (§ 178).vie S Zeit an blieb in Frankreich die Ruhe äußerlich ungestört. Aber

luch, Mallsten gaben die Hoffnung auf den Sieg ihrer Ideen nicht auf undItzea " mit Hilfe des allgemeinen Wahlrechts allmählich auf gesetzlichem WahlgesetzUnd ^ erlangen. Bei jeder Wahl hielten sie Heerschau über ihre Streitkräfte,

Meistens sahen sie ihre Zahl wachsen. Dies bestimmte die National-rech, Nullung, durch ein neues Wahlreformgesetz das allgemeine Stimm- ^ Mal issohalt "mmlwben, das Wahlrecht an eine direkte Steuer und zweijährigen Aufent-Uermi^ binden und so die Zahl der Wähler von neun auf sechs Millionen zuhvhun Auch die Freiheit der Presse wurde beschränkt, nicht nur durch Ec-uß all Kautionen und der Geldstrafen, sondern auch durch die Verfügung,

^lten ^ A.Ekel, die politische, religiöse und philosophische Betrachtungen ent-sag /^mit der Namensunterschrift des Verfassers versehen sein mußten. An-llnteri-v^O wurde dann die Schule dem Klerus überliefert. In dem neuen E°rikattfls-*ächtsw r gEsttz Falloux' wurde das Aufsichtsrecht über das >L-chul- und Unter-8ereat/ n Mischen der Regierung und der Geistlichkeit geteilt. Bei den auf-^Vublit .^Handlungen über das Gesetz sah man Thiers, den Wortführer dessorjnlpn"m^m Liberalismus, der angesichts

P - — angesichts der vermeintlichen Gefahr einer

^ nicht," ^.ution erklärte: „Sozialismus oder Katechismus; ein Drittes gibtWäll ultramontanen Montalembert Hand in Hand gehen.

^Popnltt ^ Nationalversammlung sich durch dies Verhalten immerrer machte, gewann der Prinzpräsident auf wiederholten Reisen

Haltung

Napoleons