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0- Fünftes Kapitel: Das Ende d. rufst Übergewichtes u. d. Selbstbestimmung d. Völker. 417
englischen Prinzen Alfred. In England schien man dem Vor-,^cht abgeneigt zu sein; als aber Rußland für den Herzog vonGeb « "berg wirkte, den auch Frankreich begünstigte, gab man denUnte^b Vergebens bemühte sich nun die englische Regierung,
Küw ' " Gliedern des Hauses Sachsen-Coburg, dem der Gemahl derangehörte (Z 148), einen König zu finden, indem sie zuerst denr^udwig von Portugal (§ 145), dann den Herzog Ernst von Sachsen-Co-d'G^tha vorschlug. Beide lehnten die Krone ab. Endlich wurde derHark b ^ durch den Londoner Vertrag (Z 189) zum König von Däne-Prin stimmten Christian von Glücksburg, ein Bruder der Gemahlin desWales, zur Annahme der griechischen Krone bewogen. Von derbesti^n Nationalversammlung und von den drei Schutzmächten anerkannt,st: ^8 er als Georg I. den Thron. Großbritannien entsagte nunmehrch ^chutzherrschaft über die Republik der Ionischen Inseln und willigteGri-/" Vereinigung mit dem griechischen Königreich. Allein auch jetzt bliebZtg^^ and im Zustande der Zerrüttung. Statt im Innern ein festes^esen auszubilden, richteten die Griechen ihre Blicke stets nachZu k, suchten die Schwäche der Türkei zu ihrer eigenen Vergrößerung- n; die Aufrichtung eines Hellenenstaates auf den Trümmern desKerk^"^chs die „große Idee" der Nation. Als das Einigungs-ly^^uliens durch die Erwerbung Venetiens seinem Abschluß nahegebrachtsfitsb ^0), regten sich auch in der griechischen Welt neue Unabhängig-reiz, ^trebungen. Auf der nach Vereinigung mit dem griechischen König-Aufsl "?^öen Insel Kandia (Kreta) kam es zu einem allgemeinen^halk ' welcher durch türkische und ägyptische Truppen zwar nieder-es ^ber nicht gänzlich unterdrückt werden konnte. Die Vermählungzk>ifcb°^m ^org mit der russischen Prinzessin Olga knüpfte das Banden Ou.er Pe? Rußland und Griechenland noch enger. Aber alle Bemühungen^..^?burger Regierung und anderer Mächte, die Pforte zur Abtretung^rtfub ^"ndia zu bewegen, blieben erfolglos. Und als nun die GriechenTürken aufständischen Kandioten zu unterstützen, da schritten die
Kriech:; energischen Maßregeln; die türkischen Häfen wurden dentürkfs^bu Schiffen verschlossen und alle griechischen Untertanen von demamGebiete ausgewiesen. England, Frankreich und Österreich standen^ürsk^ Türkei, Rußland aber befand sich vor der Frage, ob es durchder Griechen einen neuen Weltkrieg hervorrufen oder durchPracht «F^öebung ^inen Einfluß im Orient gefährden sollte. Dain ^^n den Vorschlag, die Sache auf einer europäischen Konferenz Jan. iMs^iünüh Austrag zu bringen. „Wozu sich Griechenland der Pfortederweil hatte verstehen wollen, das glaubte es ganz Europa nichtPatrw^s^ Ul können": es unterwarf sich den Mächten, nachdem ein^ubei/ü; Aufruf zu einer Geldanleihe für den Krieg ohne Erfolg ge-dep So wurde die Insel Kandia wieder unter die Botmäßigkeit
Er zurückgebracht.
Kreta
1866
1867
1868
Febr.
3. Die Westmächte nach dem Krimkriege.
England. Die englische Regierung blickte, obwohl sie das>Wf die E Frankreich alsbald anerkannte, doch nicht ohne Sorgen
^°sexOs^oerherstellung der Bonaparteschen Dynastie mit ihren Tradi-
° B a I d a m u s , Weltgeschichte. LI . Aufl. IV. 27
Viktoria
1837-ISVI