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Vierter Band.
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Fünftes Buch: Bon der Februarrevolution bis zum Jahre 1863.

Gegner

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durch die eingreifende Tätigkeit des Stadtpräfekten Haußmann eineGestalt; die engen Gassen wurden zerstört, und durch Anlegung neuer Stadtteund Straßen wurden nicht nur gesündere Wohnungen geschaffen, sondern aEdie Stützpunkte der Revolutionen weggeräumt. Die große Kunst- oiiOdustrieausstellung (§ 366), welche nach dem Vorbilde der Londoner (z 2 tim Mai 1855 in Paris eröffnet wurde, und Handelsverträge ""tv hschiedenen Staaten förderten Industrie und Verkehr und mehrten den M ^französischer Erzeugnisse. Napoleon tat hierbei durch Minderung oder Beseitign»der Zollschranken einen bedeutenden Schritt zum Freihandel. Auch diegünstigung der Kreditvereine und Aktiengesellschaften hatte die Hebung der Idustrie zum Zweck, führte aber auch den Nachteil mit sich, daß die Spekulationsucht zu einer gefährlichen Höhe stieg. Zudem wuchsen die Staatsausgaben >unermeßliche, und da der Ausfall nur durch neue Anlehen gedeckt werden lso erlangten die Finanzwelt und die Spekulation eine bedenkliche Macht. Mpolitische Ereignis beeinflußte den Stand der Staatspapiere; man gewöhnte MMillionäre auf der Verbrecherbank zu sehen. Es war nur ein geringes Abhulmitte! gegen den zunehmenden Spekulationsgeist, daß die Regierung zweimal zNationalanlehen schritt; die Börse behielt dennoch die Oberhand. Der Vers ^hatte nur die Wirkung, daß die große Beteiligung aus allen Ständen als .weis dienen konnte, daß die kaiserliche Regierung sich eines hohen Vertrauens

Aber so sehr sich Napoleons Herrschaft bei dem Volke befestigte, dieseiner erbitterten Gegner blieb doch noch groß. Die Legitimisten beharrtenihrer Zurückgezogenheit, wenngleich bei der passiven Natur ihres Hauptes, *kinderlosen Grafen von Chambord (H 119), die Hoffnungen auf eine Rest?ration mehr und mehr sanken. Freilich weckte Napoleons Streben, aus politM.Rücksichten den Papst zu schützen, sowie das Wachsen des durch die Kaste <begünstigten Jesuitismus scharfe Opposition. — Von den Orleanisten hatt?!Guizot in ein literarisches Stilleben zurückgezogen und sich seinen religwl„Meditationen" hingegeben (Z 90), Thiers aber, durch seine geschichtlichestellung des ersten Kaiserreichs der napoleonischen Familie innerlich mehrfreundet (ß 90), nahm erst nach mehreren Jahren des Schweigens wiederöffentlichen Leben teil und ließ in der parlamentarischen Opposition seine Gesttfunken von neuem blitzen. — Schroffer standen die Republikaner der napoleondHerrschaft entgegen. Viele hervorragende Persönlichkeiten, wie Ledru-Rolund Louis Blanc, wie Victor Hugo und Quinet, wieChangarnier, Lamoriciöre u. a. warteten in England, Belgien und ^Schweiz einen neuen Umschwung in dem tiefbewegten Lande ab, und inreich selbst traten bei manchen Gelegenheiten, wie bei dem Begräbnis des 2>o17 . Ju» 1857 Lichters Beranger (ß 90), antibonapartistische Gesinnungen zutage. , ^Indes Napoleon III. war auf seiner Hut: wie sein Oheim suchte aüHHerrschaft durch eine weitverzweigte Polizei zu schützen und setzte sein Vectra^auf sein schlagfertiges Heer, auf seine stolze Garde, auf seine GeneraleOffiziere. Für Nationalgarden war die Zeit zu ernst; auch waren dielichen Kreise, aus denen sie hervorgingen, dem neuen Kaisertum zu wenig V ^als daß Napoleon seine Herrschaft auf sie hätte stützen mögen: das 8"Zeitalter der Bourgeoisie war mit dem Julikönigtum zu Ende gegangen- ^mit großer Klugheit entworfenes Vereinsgesetz gab der Regierung die Istin die Hand, das Genossenschaftswesen sorgfältig zu überwachen, und die st*? ^Maßregeln gegen die Presse stellten den Ausdruck der öffentlichen M» ^unter die Aufsicht des Staats. Trotz aller Wachsamkeit kam es aber do^

I«. Jan '1858 Attentaten auf die Person des Kaisers, das schlimmste derselben, das AtteOrsinis, sollte auch auf die auswärtige Politik nicht ohne wichtige v,bleiben. Die von dem italienischen Verschwörer gegen den kaiserlichengeschleuderte Bombe tötete oder verwundete über hundert Personen, "ep