Sechstes Kapitel: Die außereuropäischen Staaten.
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April 18651868
Uruguay
Dtcickn ^ Hilfsmannschaft unterstützte, ohne sich um den Einspruch mehrerer europäischerder ^ Ammern. Die Fürsorge des Präsidenten Mttre für die materielle Wohlfahrtdurch m durch Förderung von Eisenbahnen, Handelsstraßen und Dampfschiffahrt,
Me Ki europäischer Einwanderungen besonders in die aus Hoffnung auf eine
Bank- ""Eichung „Esperanza" genannte Ackerbaukolonie in Santa Fe, durch zweckmäßigeAllem Finanzgesetze, verschaffte ihm Vertrauen und minderte die Opposition, sodaß bei(8 2 z^"^rl Kriege mit Uruguay und Paraguay, in den auch Brasilien hineingezogen wurdeÄuch ' Parteihader zwischen Unitariern und Föderalisten auf längere Zeit verstummte.
8öde ^m Nachfolger Mitres, dem Präsidenten Sarmiento, einem gemäßigten
Büro ""hm das Land materiellen Aufschwung, obgleich bald wieder Aufstände und
Und » ^ege ausbrachen. Die Einwanderung aus Europa trug. wesentlich dazu bet, Ackerbauder .ustrie, Handel und Gewerbe zu heben. Straßen und Eisenbahnen wurden gebaut,
^ichlichE über die Grenzen in Patagonten durch einen Vertrag im Jahre 1881
Pruguay <H 111) übernahm 1835 General Manuel Oribe die Präsidentschaft,ichiei/t, im Oktober 1838 von Ribera gestürzt. Der nun entbrennende Streit
i„ ^ "bs ganze Land in zwei Heerlager, indem die Konservativen, die großen Grundbesitzerdllaea "rubinzen (Estanceros), zu Oribe hielten, die Liberalen, die Stadt- und Landbevölkerung"annt" E ^^ara. Jene wurden in Uruguay Blancos (Weiße), diese Colorados (Rote) ge-!vlat ' Die Parteikämpfe nahmen an Bedeutung zu, als die von dem Diktator Rosas ver-Earier aus Buenos-Aires (siehe oben) nach Uruguay flüchteten und sich an RiberaAli y wogegen Rosas und Oribe gemeinsame Sache machten. Daraus entwickelte sich^ber ^/^mder Bürgerkrieg, der nach sechsjähriger Dauer mit der Flucht Riberas endigte. 1839—1845u»d ^ ^ Gegner Ortbes und Rosas gaben den Widerstand nicht auf. Selbst als Englandzhi-^"nkreich sich mit dem Diktator von Buenos-Aires ausglichen und dann einen Friedenbeiden Republiken zu begründen suchten, hatte der Krieg seinen Fortgang. Nichtseit ^urz Rosas und die dadurch herbeigeführte Niederlage und Flucht Oribes oder die Olt. 1851zu sH ?? bestehende Schntzherrschaft Brasiliens waren vermögend, dem zerrütteten Staate Ruhe^Älimlv ' neue Präsident, durch den Einfluß von Oribes Anhängern gewählt, mußte einerd^ gr»j"Eegterung weichen, in welcher neben dem General Ribera der Oberst Banancio Flor es" Einfluß besaß, und als im nächsten Jahr Ribera starb, wurde Flores zum Präsidentenpmrde ^nmit war der Gegenpartei das Signal zu neuen Aufständen gegeben. MontevideoAn k„r Oribe abermals in Blockadezustand erklärt, Flores zur Abdankung bewogen.
"Mrde ^ Ekelte trat Manuel Justamente. Da 1864 keine Präsidentenwahl zustande kam, soBrasil' * Vizepräsident Agnirre mit der provisorischen Präsidentschaft betraut. Den mit^ires ausgebrochenen Krieg (A 228) benutzte General Flores, der sich bisher in Buenos-raöy-z"behalten hatte, zu einer neuen Schilderhebung, um mit Hilfe der Liberalen (Colo-^oberte Psäsidentenwürde an sich zu bringen. Von einer brasilianischen Flotte unterstützt,
^Aväbki Stadt Paysandu, so daß der nach dem Rücktritt Aguirres zum Präsidenten^Atraa^r Erw Vilalüa sich gezwungen sah, mit ihm in La Union einen Friedens-und abzuschließen. Flores zog triumphierend in Montevideo ein und übte als GouverneurUnd ^ brbefehlshaber eine unumschränkte Herrschaft. Nun schloß Uruguay mit BrasilienÜbex^i ^"üua einen Kriegsblind Wider Paraguay, dessen Präsident Lopez diese Friedens-^bublik^ zugeben wollte, weil er darin eine Gefährdung der Handelsinteressen seiner^hiten ?EriU. Indessen gegenseitiges Mißtrauen lockerte den Bund, und da die Para-Nnd N» E mit Heldenmut verteidigten, so gingen nach einigen Gefechten die argentinischendersnH,/E^bschen Truppen zurück und überließen den Krieg allein den Brasilianern. Floresauf de^-> im Innern die Parteien zu versöhnen und Ordnung zu schaffen; er wurde
Nichiosx L^brt nach dem Regierungspalast von vier Blankos ermordet. Empört über dieseUnter di ? EEe sich die Volkswut gegen die ganze Partei und übte blutige Verfolgung.
^ivrez ^"drücken übertrug der Senat dem Bruder des Ermordeten, Don Manuel
der ' bie höchste Gewalt, der den Kriegszustand über die Republik verhängte und alleKaren ."Wartet angehörenden Offiziere aus der Armeeliste streichen ließ. Aber kaumdes ern/^E ^age vergangen, so starben plötzlich einundzwanzig hervorragende Anhänger^ift „der Generals, darunter auch sein Bruder, der provisorische Präsident, ob anininiex der Cholera, chlieb unentschieden. Fortan ging die Geschichte von Uruguay
Handel ^ ^ kleinlichem Parteihader aus, der sich nicht selten zum Bürgerkrieg steigerte,ßetz leer^° Wandel stockten, die Landwirtschaft verfiel und die Staatskassen waren
^anir^dj" a g n a h trat nach dem Tode des Diktators Francia (H 111) ein Nationalkongreß' beschloß ein Staatsgrnndgesetz und ernannte Don Carlos Antonio Lopez, einen
l IL.März 1854
9. Sept. 18551865
2. Jan. 18S5M.Febr.186S
19.Febr.I888
22. Febr.
Paraguay