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Vierter Band.
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Sechstes Kapitel: Die außereuropäischen Staaten.

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ime

sehr i die Unionsregierung selbst ihnen keinen Vorschub leistete. Undso patriotische Staatsmänner bestrebt waren, den Staat einig zu halten,

dst y ^"wrten doch im Innern tiefwurzelnde politische und soziale Gegensätze,blieben, so lange die Gesamtkraft mehr nach außen, auf Abrundungwar otes, auf Erweiterung des Handels und der Erwerbstätigkeit gerichtetIjesor ^ aber scharf zutage traten, als der gesteigerte Bildungsstand zu innernsch^ -?^n, zu neuen Entwicklungsstufen drängte. Seit lange hatte eine ein-/nde Rivalität zwischen den Nord-und Südstaaten sich geltendschg As' die auf der Verschiedenheit der Interessen und Anschauungen beruhend,in der Sklavenfrage durchbrach.

Tobend ^ fin halbes Jahrhundert hatten die Männer des Südens den maß--3ucke ^ Einfluß auf die Unionsregierung; im Besitze großer Ländereien mitTabal" ^"d Jndigoplantagen, mit Reis- und Maisfluren, mit ausgedehntenin ^und Baumwollefeldern, die sie durch Sklaven bebauen ließen, lebten siesüdstntsA Wohlstände, und die meisten Staatsmänner gingen aus den Reihen derchz <>E*chon Gutsbesitzer hervor. Virginien, das einst den großen WashingtonMterl'» gestellt hatte, wo seit den Tagen der Gründung ein aristokratisches,TorüK . ^ Wesen heimisch war, wurde als das „Mutterland der Präsidenten"Nor,k ' die Erweiterung der Vereinigten Staaten durch Louisiana unddes dem Süden zugute gekommen. Aber schon im zweiten Jahrzehnt

geax» i,' Jahrhunderts trat im Kongreß eine Opposition der NordstaatenEinw südländische Übergewicht zutage. Da nun der Strom der europäischenEin Öderer sich vorzugsweise dem Norden zuwandte, wo die Erwerbung kleinerleichter bewerkstelligt werden konnte, die Arbeit geachtet war und einüuni sx Eigeres Jndustrieleben dem Fleißigen und Geschickten Gelegenheitluins ^swerb bot, so kam der Süden, wo die Beschaffenheit des Grundeigen-d*schw das Klima und die Art der Bebauung die Niederlassung freier AnsiedlerTxxn^te, und der instinktive Widerwille gegen das Sklavenwesen und diehiest des geringen, auf Arbeit angewiesenen Mannes die Europäer fern-er Gefahr, allmählich sein Übergewicht einzubüßen. Er suchte daher beiip , usdehnung des Bundesgebiets nach Westen die neugegründeten Staatendas debensordnung hineinzuziehen und insbesondere dem Sklavensystem,dildet/d Grundbedingung und Basis seiner Existenz in den bisherigen FormenNaben'p^b^ore Ausdehnung zu verschaffen. Diese widerstrebenden Richtungendex lkn'^ Morst kund, als Missouri um Aufnahme in das Staatengebietdie s, A? nachsuchte. Eine ansehnliche Partei im Kongreß verlangte, daß manZtla?, "Äsung des neuen Staates nur unter der Bedingung gewähre, daß diedarin ausgeschlossen bleibe. Zwei Jahre lang dauerte der Kampf;"Dijsslösten ^ Männer des Südens: durch die Vermittelungsakte Clays^statt»/ °A*i.kompromiß" genannt, sollte das Sklavensystem in Missouri ge-^ades ^ Zukunft über keinen Staat, der sich nördlich des 36 °, 30' Breiten-Lvms,?üden würde, ausgedehnt werden. In diesem Sinne wurde zu St.Haltes ^ Konstitution aufgestellt und Missouri somit in die Zahl der sklaven-^exikn^ ^^aten eingereiht. Unter gleichen Bedingungen trat auch das vonSklgy ^befallene Texas den Vereinigten Staaten bei. Nun bildeten dieAvAlixs ein geschlossenes Ganzes, und da in der Unionsverfassung die

^antii entlaufener Sklaven gesetzlich vorgeschrieben war, so waren diesassun^b'aöesitzer des Südens in ihrem Eigentum sichergestellt, solange die Ver-L unverändert blieb.

trotz Jahrzehnte bewahrte der Süden das Übergewicht in der Union

uität P ..Adelstandes der „Ab olitio nisten", die aus Gründen der Huma-Md 'tz^Wion und Politik die Abschaffung der Sklaverei herbeizuführen suchten,Sklave/- »^reibodenmänner" (^rsssoilsrs), welche der Ausdehnung derder uuf Territorien, d. h. auf die erst in Zukunft zu bildenden Staatenon, widerstrebten. Um den Gegnern des Sklaventums, die sich später

Nord- undSüdstaaten

Sklaven-

frage

März 1820

1821

1845