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Vierter Band.
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Fünftes Buch: Von der Februarrevolution bis zum Jahre 1863.

Unte^

1861

Sklavsn-

frags

1881

auch noch Virginien, Nordcarolina und Arkansas angeschlossen hatten, kein dichtesnehmen sei: man konnte unmöglich dem Feinde noch einen mächtigen Bundesgenoli "führen. So drang denn in Washington die Meinung durch, daß man den von den ^Großmächten unterstützten Forderungen Englands nachgeben solle. Schon am 30. " 7 ^.noch ehe die englische Note in Washington überreicht war, wies daher der Staatsl ^Seward jede Verantwortlichkeit für die Handlungsweise des Kapitäns Wilkes z^"?'am 26. Dezember erklärte die Unionsregierung, daß sie bereit sei, die Gefangenen hzugeben. . Agch

Mittlerweile wurde der Land- und Seekrieg mit großer Heftigkeit fortgefahrn ^auf das wirtschaftliche Gebiet übertrug sich der leidenschaftliche Kampf. Wenn Lineal ^Handelsverkehr mit den rebellischen Südstaaten verbot und ihr Eigentum mit BeM 8 ^legte, so untersagte Davis alle Ausfuhr von Zucker und Reis auf dem Landwege, "Union diese unentbehrlichen Lebensmittel zu entziehen. Nur in der SklavenfrageLincoln noch nicht zu entscheidenden Maßregeln, um nicht jede Brücke der Versöhnung ^zubrechen. Die Kongreßakte vom 3. August, die allen im sonderbündischenFlottendienst gefangenen Negern die Freiheit gewährte, war nur eine drohende Hs,auf weitergehende Beschlüsse, wenn die „Rebellion" fortdauerte. Im März 186" e ^darauf der Kongreß, daß die Union jeden Staat unterstütze, der die Sklaverei geg^ ^

schädigung abschaffen wolle; im Juni wurde in den Territorien die Sklaverei

Erst als alle diese Schritte nicht zuSext. 1862 mation des Präsidenten, daß in allen

verharren würden, die Sklaverei abgeschafftohne namhafte Wirkung.

Krieg zu Auch militärisch brachte das Jahr 1862 keine Entscheidung. Wenn in

Lande Monaten die Unionstruppen an verschiedenen Orten Vorteile errangen, sich sogar der

dem erstrebten Ziele führten, verkündigte eine ^Staaten, die am 1. Januar 1863 noch in der Re ^sein solle. Doch blieb diese Vers»«

28.Aprili862 New Orleans bemächtigten und mit einem Geschwader den Misfissippistrom uVicksburg beherrschten, so stellte sich im Sommer und Herbst das Gleichgewicht derwieder her. Im Mai bis Juli maßen die Feinde unter M'Clellan und Beauregar ^Kräfte in der Gegend von Richmond, und eine Reihe von Treffen tränkte den Ww hs<Horktown und Williamsburg, vom Rappahannock bis zum Jamesfluß, mit dem .

26. Juni bis loser Krieger aus beiden Heerlagern, bis die siebentägige mörderische Schlacht bei». Ju > eine solche Erschöpfung herbeiführte, daß M'Clellan den Gedanken einer Eroberung düftr Hstadt des Südens aufgab und die Bundestruppen über den Potomac zurückführte.die Konföderierten in die Nordstaaten ein, bedrohten die Hauptstadt Washington und'

16. Sept. bis Marhland. Als aber M'Clellan herbeieilte, erlitten sie in der Schlacht von Antr^.^

eine Niederlage, die sie zum Rückzug zwang. Auch zur See waren die Verluste aus ^ ^Krieg zurSse Seiten gleich beträchtlich. Die Unionsflotte verlor durch das Panzerschiff „Merrimac ^Fregatten, bis sie in dem „Monitor" einen würdigen Gegner aufstellte. Es mache. e»!gewaltigen Eindruck unter allen seefahrenden Nationen, als die beiden eisernen ^ ^s. März 1862 der Reede von Norfolk Wider einander kämpften, mit so gleicher Wucht und Stärke, dav ^über den andern einen Vorteil erlangte. Die Bedeutung der Panzerschiffekrieg war damit für die Zukunft entschieden. Einige Zeit nachher setzten die Südbnselbst den Merrimac in Flammen, damit er nicht in die Hände der Feinde fiele. Swihn zu Fahrten auf dem Jamesfluß einrichten wollen, ihn aber dadurch zum SeekaMM^ ^den Monitor untauglich gemacht. Da die Volksstimme im Norden sich unzufriedenKriegführung M'Clellans aussprach, wurde General Burnside an seiner Stelle zn ^ he>13. Dez. feldherrn ernannt. Dieser überschritt den Rappahannock, verlor aber die S ch 1L.—6. Mai Frederiksburg und mußte über den Fluß zurück. In einer zweiten Schlacht1863 selben Orte büßte General Jackson das Leben ein. Einige Zeit nachher drangenhündischen unter General Lee in Pennshlvanien und Maryland vor, sodaß WashingI.— s. Juli zweitenmal bedroht war; aber nach der dreitägigen Schlacht bei Gettysburg 6 8Unionsgeneral Meade sah sich Lee zum Abzug genötigt. Doch blieb dasLand im Westen Virginiens noch lange der Schauplatz eines von wechselndem »vanbegleiteten Krieges. ^ ^

Erschöpfung Die Lasten des Krieges wurden inzwischen immer schwerer. Die Nationalschder Streiten-^U^tt wuchs zu einer unermeßlichen Höhe, und die Anwerbungen zu freiwilligem'sdienst deckten den Menscheubedarf nicht mehr; der Kongreß mußte neben der WerbUdie Konskription einführen. Dabei stockte Handel und Gewerbtätigkeit, die .mehrten sich, das Metallgeld verschwand aus dem täglichen Verkehr, die Staatspapwauf ein Drittel ihres Nominalwertes, die Einwanderung ging zurück und damitVerkauf von Staatsländereien fließende Einnahme. Noch größer waren die

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