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Vierter Band.
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471
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Überschau und Vorblick.

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Österreich gewesen war und trotz eigner Niederlagen durch die Erwerbung

^netiens den Einheitsstaat fast vollendete. ... „ , ,

, Österreich verlor damit in der Hauptsache stme Ualremschen Unter-7?' Der hierin und in der Gründung des Norddeutschen Bundes aus^gesprochene Sieg des nationalen Gedankens, verbunden nnt dmlpoüvschenAusscheiden des Donaustaates aus dem neuen Deutschland, mußte natur-Zeuläß den nationalen Gedanken auch bei den «"dern Völkern der hab^Ärschen Monarchie stärken, bei den Slawen und Magyaren. Im^Mdrnck ist dadurch aber doch auch das Navonalgesu^

Aerreicher gekräftigt, und trotz oder wegen der Losung des staatsrechtlichenLandes das Bewußtsein des geistigen Zusammenhangs nnt den außer-nerreichischen Deutschen vertieft worden. «

Keinen Gewinn von diesen Umgestaltungen hatte Frankreich gehabt.

^s,

Österreich

Anfängen der italienischen Einheit hatte einst Napoleon Nutzen»ber grrn hätte er die hier befolgte Politik in Deutschland fortgesetzt.

Frankreich

Preußen hatte sich nicht, wie Sardinien, die Erlaubnis für seineAlick?b ^on ihm erkaufen müssen und lehnte Entschädigungen dafür ab.Arauk noch weiter zurück, so hatte die. europäische Machtstellungfrerchz seit Jahrhunderten aus der Schwäche des europäischen Zen-

insbesondere Deutschlands, beruht. Nun hatte Preußen diese

reick^7"Mng der Größe Frankreichs beseitigt; daher galt es für Frank-die 7 preußischen Staat von seiner Höhe wieder herabzustürzen, zumal-'llederlage in Mexiko durch neue Erfolge wettgemacht werden mußte.Die ^."..derselben Richtung drängte auch die klerikale Strömung.Pe, Gründung des Königreichs Italien erschien dem Papsttum als einetH Züchtigung seiner Machtstellung ; ein Deutschland unter einem pro-Die er Oberhaupt schien den antiklerikalen Zeitgeist stärken zu müssen,der TstMcklung der historischen und Naturwissenschaften, der Umschwungbxxj-j Jdschaftlichen Verhältnisse kräftigten den Individualismus undNio-j pchtigten den Autoritätsglauben. Der das Papsttum leitende ultra-ou-jesuitische Geist hatte den Kampf hiergegen schon lange auf-durrb uud schickte sich an, den stolzen Bau der katholischen KirchedUü Unfehlbarkeit des Papstes zu krönen. Das französische KaisertumVati ^ vnt den Klerikalen verbündet, und so wirkten diese im Sinne der""^französischen Machtinstinkte auf einen Krieg gegen Preußen hin.vud s ° verleugnete Napoleon die Grundsätze, denen er seine Erhebungdest' "" führende Stellung in Europa verdankte: er trat dem Selbst-gb'^vrungsrecht der Völker in Spanien und Deutschland ent-Bismarck ergriff gern den gebotenen Anlaß zu einem Kriege,der « 7^" allen Umständen unvermeidlich, jetzt als Abwehr einer VerletzungD^"^vnalen Ehre Preußens und — so weit war man schon — auchilleffe D ^ empfunden wurde. Der Krieg scharte die Deutschen um deneich»," Preußenkönig, bewirkte den Sturz des französischen Kaisertums undder ^ Errichtung des Deutschen Reiches in Versailles, anstberb n ^ so recht als Symbol deutscher Schwäche und französischererschien; als Morgengabe erhielt das neue Reich einen wert-Lerl seiner früher verlorenen Gebiete zurück,dgtz * *vZr nur die Konsequenz der bisherigen gemeinsamen Geschichte,seines öleich Italien den Rest des Kirchenstaates gewann und Rom zu^ Hauptstadt erhob.

Klerikalis-

mus

Deutsches

Reich

Italien