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Zweites Kapitel: Der Krieg von 1866 und seine Folgen in Deutschland n. Italien. 489
zurück, Prinz Friedrich Karl folgte.Pußer Anstrengung die der Stadt dem
ni eino^. ..-
29. Juni
27. Juni
28. Juni
27. Juni
Die Preußen stürmten zuerst mit
..,, benachbarten Anhöhen und eroberten dann
nächtlichen Angriff das von Österreichern und Sachsen besetztefür ^ — ein schwer erkaufter Besitz, aber von entscheidender Wichtigkeit
her ^ ganzen Feldzug. Denn während Clam-Gallas von NordwestenJospin Oberelbe gedrängt wurde, wo Benedeks Hauptarmee, aufbei-pit» ^ und Königgrätz gestützt, ihre Stellungen genommen hatte, ward. Nr ^on Osten her die Armee des Kronprinzen, dem General A-u-nWÄnnr ^enthal als Chef des Generalstabs zur Seite stand, ebendahin im Arme-Grass^^ Abgriffen. Ihr in drei Kolonnen erfolgender Vormarsch aus derkftckvr ^ ^utz durch die Pässe des Riesengebirges war allerdings sehrAstch worden durch das ungünstige Gelände und durch den tapferenE Zustand der Österreicher. Als General Steinmetz die engen lang-b^/men Gebirgsausgänge von Nachod durchzog, wurde er beim Hervor-General Ramming angegriffen; dank der tapferen Haltung^illgarde unter Löwenfeld konnte jedoch nach den heißen Kämpfeneine ^od und Skalitz der Marsch fortgesetzt werden. Gleichzeitig wardvn Abteilung der schlesischen Armee unter General v. Bonin
Ky^^bau nach Trauten au vorgerückt, wo sie auf das GablenzscheTram ^ß- Nach einem heftigen Kampfe nahmen die Preußen Besitz vonbx^.^u; da es schon spät am Tage war, hielt Bonin das Treffen für^bte'l behüte die angebotene Hilfe des Gardekorps ab, das (als dritteNteil ^" 8 ), aus dem Marsche von Braunau nach Königinhof begriffen, eineljch ^ ^on Trautenau stand. Diese Zuversicht sollte den Preußen verderb-te Gablenz griff unerwartet Trautenau wieder an und nötigte
^m Abzug. Der kleine Triumph war indessen nur vonNh ^auer. Sofort rückte das Gardekorps unter Prinz August vontzuri/"Mberg dorthin, und nun wurde Gablenz nach den Gefechten vonbezeig brsdorf und Soor (auch als zweites Gefecht bei Trautenau 28. zumdapu ^m Rückzug genötigt. Am folgenden Tag eroberten die Preußen^teinm verteidigte Stadt Königinhof; hierher bahnte sich auch
dxu ben über Graf Festetits bei Schweinschädel erfochtenen W. Juni
Uph biar Ende Juni, als König Wilhelm in Reichenberg ankam^rrne ^ Oberbefehl in Person übernahm, ein Zusammenwirken aller drei8 uarll^ Möglich, und um die Zeit, da der königliche Heerfürst sein Haupt-Gitschin aufschlug, vernahmen die Wiener, daß Benedek durchzus^^Eweichen Clams sich genötigt sehe, seine Armee um Königgrätz.^"zuziehen. In dieser Gegend durfte man somit in kurzem derAuf "^^bacht entgegensehen.
bsr 8. Z saudischer Seite war nach den bisherigen anstrengenden Märschen und Gefechten
sum biuhetag bestimmt worden. Da aber genaue Erkundigungen die Absichtsu>n 8. ,dor der Elbe zu schlagen, so berief König Wilhelm noch in der Nacht
Macht ( su Gitschin den Kriegsrat und beschloß, an demselben Tage die Entscheidungs-Mte den ^"tort gingen die Befehle an die einzelnen Armeen ab: die erste Armee
Mte den ^ud festhalten, daß er nicht hinter die Elbe zurückginge, die dritte (Elbarmee)Tel df° Flügel der Österreicher angreifen und der Kronprinz auf dem rechten. 00g mr Ausscheidung herbeiführen. Die erste und dritte Armee waren zusammenden Snän die zweite aber nur 97000 Mann. Das gesamte österreichische HeerEkrvnt 206000 Mann, stand, durch die sumpfigen Niederungen der Bistritz in
^ die uns den Höhen zwischen diesem Fluß und der Elbe; ihr Hauptstützpunkt
^stäche von CHIum. Die Dörfer auf dem Schlachtfelde waren verbarrikadiert,
2. Juli
ALniggr-itz