Band 
Vierter Band.
Seite
493
JPEG-Download
 

47-

>be»

tliä

liN-

ing.

reu'

UNS

be-

und

rald

nee-

an-

der

iK-

erS

etzt-

d-rßenl inundigd-lgs'ten.

iast

,rch

Pl

hin.

aÄ

flte^

lfe»

den

ve.

ge-

llt.

>a"

B

ei>.

la-

b-

>lk'

die

cht

IÄ

hrt

lche

er

,e»

B

lsid

8247 .

Zweites Kapitel: Der Krieg von 1866 und seine Folgen in Deutschland u. Italien. 493

Dickte "d" ^and, ohne sich jedoch zu irgend etwas zu verpflichten, und^nekn,,/" Milizen Reuß nach Paris, um Napoleons Vorschläge entgegen-Biktni- er"' ^ behielt er Zeit zur Verfolgung der errungenen Vorteile,vertag ?^uel aber berief sich auf den mit Preußen geschlossenen Allianz-^affenst n» dessen keiner von beiden Teilen einen einseitigen Frieden oderAl>k_. ' Estand eingehen dürfe ; er mußte um so mehr jedes unehrenhafte

Frankreichs zu erkaufen, durch dieund durch die Zurückhaltung NapoleonsSelbst manche Freunde Österreichs wurden bedenklich über eine

Äbkornn, ... —i , - ^ . .

Nati r zurückweisen, als das durch die Niederlage von Custozza gereizte

als ^^t^ühl des italienischen Volkes sich sträubte, das venetianische Landhu. ,?6dmgeschenk hinzunehmen. So wurde die Absicht Österreichs, sichK,. . u Venetiens den Waffenbund^^itesi^^^ Wktor Emanuels

solche die Einmischung Frankreichs in die deutschen Angelegenheitenhag. ^jflühren suchte und eine Provinz wegwarf, von der man so oft be-Hle K- Hütte, daß sie zum Schutze Deutschlands notwendig sei, und daßPre, L ^bung einem politischen Selbstmord gleichkäme. Der Haß gegendie m " überwog aber in den Wiener Hofkreisen jede andere Regung:

Zutrage Bismarcks auf direkte Unterhandlungen mit Fernhaltungilisp eons fanden keinen Anklang. So hatten denn die Kriegsoperationen

">rtgang.

herF" ^erreich fühlte man schwer das große Unglück, das über das Reich^abgebrochen war. In den Hofkreisen faßte man anfangs den Gedanken, DonauEin? kr ^uieine Volksbewaffnung hervorzurufen, schrak aber bald vor dertyFtfllung der Volkskrast zurück. Man begnügte sich, die Männer,öffentliche Stimme als die Haupturheber des Unglücks bezeichnete,

Ivesp "t> dasselbe doch seinen tieferen Grund in dem mangelhaften Heer-ilb?n 4 tu den überkommenen Mißständen hatte, zurückzusetzen, undbxsH rüg den Oberbefehl dem Erzherzog Albrecht. Während dieser damithr^sttgt war, die Truppen aus Italien nach Wien zu ziehen, war dieDie Kriegsmacht im Vorrücken nach der Donau begriffen.

^ar des Kronprinzen hielt Benedek, der nach Olmütz zurückgezogen

Kars ^st, indes die Elbarmee und die Armee des Prinzen Friedrich

Pre, hom kürzesten Wege gegen Wien marschierten. Bald nahmen die

Dlw'^" .solche Stellungen ein, daß der Verbindung zwischen Wien undktm Unterbrechung drohte; daher erteilte Erzherzog Albrecht dembghF^schall Benedek den Befehl, seine sechs Armeekorps auf der Eisen->y„ . Wien zu befördern. Aber nachdem die Hälfte abgegangen war,a„f ^ der Weg verlegt, so daß Benedek die andere Hälfte in der Richtunglösten ^ur'll führen mußte, ein Plan, der nur nach empfindlichen Ver-durch die bei Tobitschau und Prerau kühn anstürmende preu-tfln cz "dallerie ausgeführt werden konnte. Um die Zeit, da König Wilhelmst^Fouptquartier in dem mährischen Städtchen Nikolsburg nahm,schi^u die preußischen Truppen an der Grenze des in Österreichs Ge-die k " berühmten Marchseldes, und ihre Wachtfeuer leuchteten bis inbei ^??btstadt. Die von Gablenz besetzten Schanzen von FlorisdorfdieHF" flud Preßburg waren die einzigen festen Stellungen, welcheü>Urd sicher noch auf dem Norduser der Donau innehatten. Die letztereFrjF'?on den Generalen Frans ecky und Böse von der Armeedaß Karls bei Neudors und Blumenan so erfolgreich angegriffen, ss. Julit^etzburg. der Schlüssel zwischen Wien und Ungarn, unfehlbar in die

15. Juli

18. Juli