Zweites Kapitel: Der Krieg von 1866 und seine Folgen in Deutschland u. Italien. 490
Berlin geladen, um den von Preußen aufgestellten Versass ungs- is. D°z.aus t>es Norddeutschen Bundesstaates zu beraten. Die
^ .ol^en Beratungen entstandene Verfassungsurkunde wurde dann demuu/^E^g vorgelegt, der, aus unmittelbaren Volkswahlen hervorgegangen,des °em Vorsitz des Abgeordneten Simson, des ehemaligen Präsidentenh ,^"vkfurter Parlaments (H 171), in Berlin tagte, und von diesem mit A-AA'^.^^anen Abänderungen im Sinne parlamentarischer und politischerbn und Rechte angenommen.
einen K ^ neuen Bundesverfassung bildeten sämtliche Staaten nordwärts des Mains A-'UPAytzede>a isudesstaat mit gemeinsamen Bundesgesetzen, allgemeinem Bundesbürgerrecht, freiem ° °
Hx^.-^V^T^recht aller Bundesangehörigen, gemeinsamem Militürwesen nach der preußischenpya,.."*onung, gemeinsamen Verkehrsanstalten u. a. mehr. Auf den wichtigsten Gebieten desHttni>?s" and wirtschaftlichen Lebens, Vertretung nach außen, Militär-, Heimat-, Zoll-,
!°naw ° "tzd Gewerbewesen, Maß, Münze und Gewicht, Post und Telegraphie u. a., wurden"Een ^weinsame Einrichtungen hergestellt. Zur Leitung der Bundesangelegenheiten wurdesich. ^jn König von Preußen als erblichen Bundespräsidenten ein von sämt-) 4 z ^ T^nndesstaaten nach Maßgabe ihrer Größe und Bevölkerung beschickter Bundesratdrillt '^En, darunter 17 preußische) bestellt, in welchem ein vom Bundespräsidenten er-dik ^^nudeskanzler den Vorsitz führt; der Bundesrat übt mit dem Bundespräsidenten
Die
bisApril 1867
Uhg ^Evgewalt und in Verbindung mit dem Reichstag die Bundesgesetzgebung. Diegkhs-^"eten zu diesem Reichstag sollten in allgemeinen, gleichen und direkten Volkswahlen^runö ""d keine Tagegelder (Diäten) beziehen. Das norddeutsche Vundesheer, auf
M R Egemeiner Wehrpflicht organisiert, wurde dem Oberbefehl des Königs von Preußenlös ^^°esfeldherrn und den preußischen Militärgesetzen unterstellt. Für die nächsten Jahre,jährsick wurde ein „eisernes Militärbudget" angenommen, eine feststehende, nicht an
Völker ^willigung des Reichstags gebundene Friedenspräsenzstärke von 1 Prozent der Be-225 ^"8^ahl. Hui: Bestreitung des Aufwandes hatte jede Bundesregierung so viel malstärke ^ ^ ^ die Bundeskasse zu entrichten, als die von ihr zu stellende Kopfzahl der Friedens
brauei'-E Vundesheeres betrug.
den Einnahmen der Post- und Telegraphenverwaltung nicht vollständig be-beitrz s^den könnten, sollten den einzelnen Bundesstaaten nach ihrer Volkszahl „Matrikular-M auferlegt werden.
tllit 22 t>er Reichstag den von ihm vielfach verbesserten Verfassungsentwurf i6.Aprili8Wfeiers t 53 Stimmen angenommen hatte, konnte die Thronrede beimEvnwi ^ Schluß mit Recht hervorheben: „Wir alle, die wir zum Zustande- n. »»>«eben? " nationalen Werkes mitgewirkt, die verbündeten Regierungen^Nse die Volksvertretung, haben bereitwillig Opfer unserer Ansichten,für D* wünsche gebracht ; wir durften es in der Überzeugung tun, daß dieseEs ^/^tschland gebracht sind, und daß unsere Einigung derselben Wert war."
Eiln fln -^t erreicht worden, aber noch war das ganze Reich nicht fertig.
hatte man vorläufig Halt machen müssen, aber auch hier warschon Zollverein und die geheimen Schutz- und Trutzbündnisse (Z 248)
"w Brücke gebaut worden.
Wenn die Bedürfnisse des Bundes aus den Zöllen, den Ver-
0. Deutschland und Österreich s867—s870.
B § 252. Die süddeutschen Staaten und die luxemburgische Frage.
^ern, Württemberg, Baden und der südliche Teil von Hessen-Darmstadtl°hren jetzt runäckist aanz auf sich gestellte Staaten, nur wirtschaftlich und'Lbm mIL N°-dd°atsch°° Bu»d° d»bu°d°n.
süddeutscher Bund, Wie ihn Wohl Nap oleon und auch Oster-gern gesehen hätten, wenig Aussicht hatte daß SuddeuM and emK graphischer Begriff" bleiben würde, trat schon.m der Stuttgarter^üUarkonserenz hervor, zu welcher der bayerische Munster Hohenlohe dre».i8s7